Die neue Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau/ Pflegefachmann“ bietet eine generalistische Ausbildung, die auf eine professionelle Pflege von Menschen aller Alterststufen sowie die Anleitung, Beratung und Begleitung ihrer Angehörigen ausgerichtet ist und auf die Vielfältigkeit des Arbeitsfeldes in verschiedenen Versorgungsbereichen der Pflege vorbereitet.

 

Struktur und Organisation der Ausbildung

  • Dauer: 3 Jahre, abschließend schriftliche, mündliche und praktische Abschlussprüfung
  • Blockunterricht: Der theoretische und praktische Unterricht an der Pflegeschule findet abwechselnd mit Praxisphasen beim Ausbildungsbetrieb und anderen Einrichtungen statt.
  • Ausbildungsvergütung: Es gibt eine angemessene Ausbildungsvergütung vom Ausbildungsbetrieb, Urlaub und die Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln.
  • Kosten: Die Ausbildung ist schulgeldfrei, es können lediglich geringe Kosten für Exkursionen und ähnliches anfallen.
  • Zwischenprüfung: Am Ende des 2. Ausbildungsjahres findet eine theoretische und praktische Zwischenprüfung statt, die als Lernstandsbestimmung dient.
  • Wahlrecht: Je nach Art des Ausbildungsbetriebes besteht die Möglichkeit, sich im 3. Ausbildungsjahr für den Abschluss als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in oder Altenpfleger*in zu entscheiden.

 

Inhalte

  • In der Pflegeschule findet theoretischer und praktischer Unterricht statt, der in Lernfeldern und Lerneinheiten strukturiert ist. Meist beginnt eine Lerneinheit mit einer konkreten Fallsituation, die es zu erarbeiten gilt. Somit ist immer ein Bezug zur Pflegepraxis gegeben. Die Unterrichtsinhalte setzen sich aus Kenntnissen der Pflege, Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre, Hygiene, Ethik, des Rechts und vielem mehr zusammen. Es finden auch Seminare, Exkursionen und Projekte statt.
  • Die praktische Ausbildung startet mit dem Orientierungseinsatz im Ausbildungsbetrieb, danach folgen verschiedene Pflichteinsätze, z. B. in der Pädiatrie (Kinderstation), der ambulanten und stationären Pflege oder in der Psychiatrie sowie weiterere Einsätze. Zuletzt findet der Vertiefungseinsatz statt, der als Vorbereitung auf die praktische Abschlussprüfung dient.
  • In Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb besteht die Möglichkeit, praktische Ausbildungsanteile innerhalb eines Auslandsaufenthalts zu absolvieren.

 

Voraussetzungen

  • Realschulabschluss oder vergleichbare 10-jährige Schulbildung oder Hauptschulabschluss und 1-jährige Pflegehelferausbildung bzw. 2-jährige Berufsausbildung und
  • persönliche Eignung mit Nachweis durch ein erweitertes Führungszeugnis
  • gesundheitliche Eignung
  • gegebenenfalls B2-Sprachniveau nach europäischem Referenzrahmen
  • Eempfehlenswert ist es, ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung absolviert zu haben.

 

Einsatzmöglichkeiten

  • Der Berufsabschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann ist in allen EU-Mitgliedstaaten anerkannt.
  • Neben den klassischen Einsatzgebieten Krankenhäusern und Kliniken sowie Pflegeeinrichtungen der ambulanten und stationären Pflege ist auch eine Tätigkeit in Pflegeberatungsstellen, im Hospiz, bei Krankenkassen, Rehabilitationseinrichtungen und vielem mehr möglich.
     

Fort- und Weiterbildung

  • Nach der Ausbildung gibt es verschiedenste Möglichkeiten, sich fortzubilden oder zu spezialisieren. Dazu können bspw. Fachweiterbildungen zum Praxisanleiter, zur Pflegefachkraft für Anästhesie-/Intensivpflege, zur onkologischen Fachpflegekraft, zur Bereichs- oder Stationsleitung absolviert werden.
  • Ein Pflegestudium im Bereich Management, Beratung, Pädagogik oder Wissenschaft ist ebenso unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

 

Bewerbung

Wenn Sie Freude am Umgang mit Menschen aller Altersgruppen haben und einen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Beruf mit vielen Einsatzmöglichkeiten und Chancen zur beruflichen Weiterentwicklung suchen, dann bewerben Sie sich zum 01.09. oder 01.03. mit einer vollständigen schriftlichen Bewerbung (inklusive Lebenslauf und Kopie des letzten Schulzeugnisses, ggf. Berufsabschlusszeugnis) bei unseren Kooperationspartnern:

Wenn es zum Ausbildungsverhältnis kommt, meldet Ihr Ausbildungsbetrieb Sie als Auszubildende(n) bei uns an. Wir benötigen dann noch verschiedene Unterlagen, die aus dem folgenden Dokument hervorgehen:

Anmeldung; Antrag auf Aufnahme in die Pflegeschule "SBZ Nordhausen, Schulteil 2, Morgenröte) ...


 

 

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