"Ich behalte mir die Sperrung des Schülerparkplatzes am Schulteil 1 als Option vor, wenn sich die Zustände nicht grundsätzlich bessern!", war die Kernbotschaft, die Schulleiter Preiß der kurzfristig einberufenen Versammlung der Schülervertreter am heutigen Tag übermittelte. Die Konsequenzen aus dieser letzten Option wären für die Schülerinnen und Schüler, die mit dem eigenen oder von Oma gesponserten Fahrzeug in die Straße der Genossenschaften kommen, mit Sicherheit unangenehm: morgendliche Suche nach einem der nicht sehr zahlreichen Parkplätze in der näheren und auch weiteren Umgebung, längere Fußwege zu den Schulgebäuden, höherer Zeitaufwand, ... . Aber zu diesen Unannehmlichkeiten muss es ja nicht kommen. Eigentlich könnte alles ganz gut funktionieren. Eigentlich.

In den letzten Wochen mussten wir beobachten, dass der Schülerparkplatz von einigen ignoranten Zeitgenossen gedankenlos vermüllt wird. Mag sein, dass bei dem einen oder anderen die Mutti im heimischen Jugendzimmer hinterherräumt. "Normal" ist auch das nicht und hier auf dem Schülerparkplatz funktioniert das schon gar nicht. So verunzieren am Ende eines jeden Schultages jede Menge scheinbar (!) herrenloser Papiertüten, Kaffebecher, Zigarettenkippen, Getränkedosen und anderer Müll die Parkfläche hinter der Turnhalle.

     

Ein erschwerender Aspekt ist das Ignorieren des Rauchverbots auch auf dem Parkplatz. Wie dieses gesetzlich vorgeschriebene generelle Rauchverbot an Schulen in Thüringen am SBZ Nordhausen halbwegs mit der Lebenswirklichkeit vereint wird, weiß jeder, der sich auf dem Gelände umsieht. Um so unverschämter finden wir, dass einige Unverbesserliche ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz (!) als eigenes Hoheitsgebiet, sozusagen als "exterritoriale Zone" betrachten, wo man sich über vereinbarte Regeln und gesetzliche Verbote hinwegsetzt und dann auch noch die Zigarettenkippen durchs geöffnete Autofenster nach draußen entsorgt. Mitunter landet der komplette Inhalt des Auto-Aschenbechers konzentriert neben der Fahrertür auf dem Pflaster. Wenn bei der gegenwärtigen Witterung dabei auch noch die Motoren im Stand laufen, fragt man sich dann doch, wo eigentlich die Schülerinnen und Schüler sind, die sich freitags gern mal für eine saubere Umwelt und ein lebenswertes Klima versammlen. Warum schreiten sie nicht ein - ganz konkret, hier vor Ort?

     

Notgedrungen bindet Hausmeister Klingenschmidt unnötig viel Zeit ans Bein, um die Hinterlassenschaften mühsam wieder einzusammeln - Zeit, die an anderer Stelle sinnvoller zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs eingesetzt werden könnte. Seine konkrete Ansprache einiger Verursacher stieß auf geringe bis keine Resonanz, was schließlich die Einbestellung der Schülervertreter durch den Schulleiter zur Folge hatte.

     

Was also ist zu tun?

  • Wir erwarten, dass die anwesenden Schülervertreter das Problem in ihre Klassen tragen, zum Nachdenken (statt Gedankenlosigkeit) anregen und vor allem regelkonformes Handeln in dieser Angelegenheit einfordern.
  • Abfälle sind in die Abfallbehälter zu entsorgen, die leicht zu finden sein sollten.
  • Das Rauchverbot ist außerhalb der gekennzeichneten Fläche strikt einzuhalten - auch auf dem Schülerparkplatz.
  • Wenn Sie selbst Ihren Müll nicht an Ort und Stelle fallen lassen, ist das schon mal prima. Wenn Sie darüber hinaus auch noch Ihre gedanklosen, Müll verteilenden Mitschülerinnen oder Mitschüler auf ihr unsoziales Fehlverhalten aufmerksam machen, ist das noch besser.

Bei Beachtung dieser wenigen und einfach umzusetzenden Verhaltensregeln klappt's auch weiterhin mit dem Parken am Schulteil 1!

Auf unseren Abbildungen haben wir übrigens die Kfz-Kennzeichen unkenntlich gemacht. Wir kennen sie jedoch ...


M. Wiegleb
st. Vertr. d. SL


 

 

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