Rund um Verbrechen, Waffen, Wunden, Spuren und Strafen drehte sich alles in der letzten Schulwoche für Lernende der Klassenstufe 11.
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche widmeten sich die Klassen BG25 intensiv dem komplexen Fachgebiet der Forensik und Kriminalistik. Drei Tage lang verwandelten sich die naturwissenschaftlichen Fachräume in ein forensisches Labor, in dem die Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Methoden zur Verbrechensaufklärung nicht nur theoretisch erörterten, sondern in zahlreichen praktischen Übungen selbst erprobten. Neben der spannenden Aufgabe, die Wunden einer Banane zu nähen, standen physikalische und chemische Grundlagen postmortaler Veränderungen, das Sichtbarmachen von Blutspuren, Finger-, Fuß- und Handabdrücken, sowie die mikroskopische Untersuchung von Beweismaterialien wie Haaren, Fasern, Pollen und Blut auf dem Programm.
Den Abschluss bildete ein Besuch im Amtsgericht Nordhausen. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, hautnah einen echten Strafprozess zu verfolgen und so einen Einblick in die rechtliche Aufarbeitung von Straftaten und die Arbeitsweise des Gerichts zu gewinnen.
Nico Schulze und Grit Lange
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