Um 7:00 Uhr, eine Stunde vor dem allgemeinen Unterrichtsbeginn, startete am Dienstag, den 1. Dezember die Exkursion der Klassen KBM14 und KFZ14A/B. Ziel der im Rahmen des Sozialkundeunterrichts stattfindenden Exkursion war das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden.
Nach zweieinhalbstündiger Fahrt im bequemen Reisebus war das Reiseziel in der Dresdener Albertstadt erreicht.

Vor dem von Architekt Daniel Liebeskind neu gestalteten Museumsgebäude erhielten wir von Frau Hauptmann Göcks, dem uns begleitenden Jugendoffizier aus Erfurt, eine kurze Einführung in die Symbolik der Architektur des Hauses. Die anschließende Führung erfolgte in zwei Gruppen.

Das Militärhistorische Museum ist kein Armeemuseum im herkömmlichen Sinne, in dem ausschließlich Militärtechnik präsentiert wird.

„… Mittelpunkt der Ausstellung ist der einzelne Mensch, der Gewalt ausübt oder erleidet Es werden immer zwei Biographien von Menschen gegenübergestellt, die in der selben Zeit lebten, aber unterschiedlichen Lebensentwürfen folgten oder die in ein und derselben historischen Entscheidungssituation unterschiedliche Wege gingen. Die Ausstellung konfrontiert die Besucher mit dem eigenen menschlichen Aggressionspotential und thematisiert Gewalt als historisches, kulturelles und anthropologisches Phänomen. Ist Aggressivität evolutionsbiologisch möglicherweise in jedem Menschen angelegt, ist sie so selbstverständlich und unvermeidbar wie das Bedürfnis zu schlafen oder zu trinken? Oder ist der Gewaltanteil in uns vor allem kulturell geprägt und beeinflusst? …“
(Quelle: http://www.mhmbw.de/index.php/ausstellungen)


Beeindruckt und zugleich geschockt waren wir von der Möglichkeit, den Geruch des Krieges wahrnehmen zu können. Die multiperspektivische Betrachtungsweise der Ausstellung unterstützt durch zahlreiche Medien, beindruckt stark und regt zum kritischen Denken an.

Den Abschluss der Exkursion bildete ein Stadtrundgang durch das vorweihnachtliche Dresden mit seinem Striezelmarkt.

Wir danken Frau Hauptmann Göcks, Jugendoffizier der Bundeswehr, für die Realisierung der Exkursion.

 

R. Schmidt

(Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.)

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