Die MEDICA in Düsseldorf, die in diesem Jahr vom 20. bis 23. November 2013 stattfand, ist eine der größten und ausschlaggebendsten Medizinfachmessen weltweit. Sie wurde als regionale Messe für Ärzte- und Krankenhausbedarf im Jahr 1968 gegründet.

Am 21.11.2013 fuhren sie Klassen aller 3 Ausbildungsjahre der Funktionsdiagnostik des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen in den frühen Morgenstunden mit dem Bus nach Düsseldorf. Abfahrtzeit war schon um 5:00 Uhr. Zum ersten Mal durften auch wir, die „Erstklässler“ der Funktionsdiagnostik, an dieser Fahrt teilnehmen.

Da wir die ersten Monate unserer Ausbildung absolvieren, bot diese Messe uns einen sehr speziellen Einblick in die weit reichende Medizintechnik. Unsere Vorstellungen beinhalteten jedoch nur ansatzweise das, was wir bereits bei unserer Ankunft zu Gesicht bekamen. Ein Lage- und Ortsplan der jeweiligen Firmen sowie eine Schwerpunktaufstellung sollten dabei helfen, uns auf dem allumfassenden, weit reichenden Gelände zu orientieren. Ein überwältigender Ausstellungskomplex machte es uns dann jedoch schon ein wenig schwer, die Orientierung zu behalten.

Unsere Ausbildung ist im Gesamtkonzept in vier Hauptbereiche der Diagnostik eingeteilt. Diese zu unserer Ausbildung gehörenden Funktionsbereiche wollten wir natürlich zuerst ansteuern. Viele Aussteller empfingen uns gern. Sie erklärten uns Handhabung und Anwendungsbereiche der dort anzutreffenden Medizintechnik. So wurde uns beispielsweise das Sitzen in einem Ganzkörperplethysmographen ermöglicht. Manche Berater führten ihre Gespräche auf Englisch. Dies stellte natürlich eine besondere Herausforderung dar.

Stark vertreten und präsent waren auch die Bereiche der Radiologie, Chirurgie sowie der Physiotherapie. Veranschaulicht wurde vieles über Monitoring. Informationsmaterial wurde ebenfalls ausgegeben. Transparenz und Werbung waren den Beratern sehr wichtig. So gab es auch Probeartikel und kleine Geschenke. Die gut besuchte Messe bot Stände namhafter Verleger, an denen medizinische Fachbücher erworben werden konnten. Nur wenige Anbieter sahen in uns die Kundschaft ohne Bestell- und Kaufpotential, und ließen uns dieses auch spüren.

Es versteht sich von selbst, dass wir spät (nach 23:00 Uhr) und erschöpft, aber trotzdem um Erfahrungen reicher, wieder in Nordhausen ankamen. Dieser Messebesuch zeigte uns auf jeden Fall wie allumfassend und weitgreifend die Medizintechnik in all ihren Funktionsbereichen ist.

F. Schubert, D. Mock (FD13)


 

 

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