Die Fachmesse MEDICA ist ein Globalforum der Medizin. Mehr als 4.000 nationale und internationale Aussteller präsentierten auch in diesem Jahr ihre neuesten Geräte, Produkte und Systeme für die Krankenhaus- und Ambulanzversorgung in der Human- und Veterinärmedizin. Wie in jedem Jahr fand die Ausstellung auf dem Messegelände in Düsseldorf statt. In den vier Tagen, vom 14. bis zum 17. November 2016 gab es nur ein Motto: „Be part of it!“

Die Schülerinnen und Schüler des 1., 2. und 3. Ausbildungsjahres der Fachrichtung MTA-F fuhren in den frühen Morgenstunden mit dem Bus nach Düsseldorf. Abfahrtszeit war um 5 Uhr vor dem SBZ - Morgenröte. Für einige hieß es da: ,, Der frühe Vogel fängt den Wurm!“. Es war eine ruhige, aber dennoch aufregende Busfahrt. Sowohl für Lehrer, als auch für die FD- Schüler. Die Medica ist ein spektakuläres Erlebnis für alle werdenden MTA- für Funktionsdiagnostik! Für manche Schüler eine unvorstellbare Dimension.

Jeder Azubi bestimmte an diesem Tag selbst, wie erfolgreich der Messebesuch für ihn verlief. Eine umfangreiche Aufgabenempfehlung durch unsere Exkursionsleitung, verbunden mit wohlgemeinten Ratschlägen und Tipps sollten uns den Messebesuch erleichtern. In kleinen Gruppen konnten wir uns allein auf dem Messegelände bewegen, wobei uns ein Messeplan die Orientierung erleichterte.  Als „Repräsentanten“ unseres SBZ war ein seriöses Auftreten oberstes Gebot. Die entsprechende Bekleidung, das fachlich interessierte Auftreten gegenüber den Vertretern der Industrie verbunden mit gezielter Fragestellung war für einige Schüler/innen sicher nicht ganz leicht, für andere wiederum kein Problem. Es diente auch als Übung für die Kommunikation im späteren Berufsleben.

Diese Messe bot eine einmalige Chance für alle SchülerInnen diagnostische und therapeutische Medizintechnik in ihrer modernsten Form, präsentiert in 17 Messehallen, kennenzulernen. Auch Untersuchungsmöglichkeiten, die wir wahrscheinlich in der Praxis nicht zu Gesicht bekommen werden, konnten wir uns anschauen und vorführen oder erklären lassen. Somit erhielten wir einen besseren Einblick in unser zukünftiges Berufsleben und die Möglichkeiten moderner Medizintechnik.

An manchen Ausstellungsständen war es notwendig seine Kompetenz in der englischen Sprache unter Beweis zu stellen. Aber auch dies haben die Azubis der MTA für Funktionsdiagnostik mit Bravur oder auch mit Mühe und Not gemeistert. Von einigen SchülerInnen wurden fachlich fundierte Gespräche mit Firmenvertretern geführt, weil sie mit deren Geräten schon gute Erfahrungen im Praktikum gesammelt haben und sehr von der Bediensoftware oder der Firma überzeugt waren. Andere SchülerInnen organisierten kleinere Proben oder anderes für den praktischen Unterricht in der Schule oder für den eigenen Zweck.

Am späten Nachmittag traten wir die Rückfahrt Richtung Nordhausen an. Um 17 Uhr war die geplante Rückfahrt und alle Schüler und Lehrer saßen wieder pünktlich und geschafft vom Messebesuch im Bus. Voraussichtliche Ankunftszeit in Nordhausen: 22 Uhr. Jedoch war diese Ankunftszeit wegen eines schweren Unfalls auf der Autobahn und damit verbundener zweistündiger Vollsperrung nicht zu halten. Also kamen wir total geschafft gegen 23.15 Uhr in Nordhausen an und waren trotzdem am nächsten Morgen um 9.55 Uhr wieder pünktlich zum Unterricht.

Wir, die SchülerInnen der FD 17, 18 und 19, bedanken uns recht herzlich bei allen kompetenten Vertretern der Messeaussteller, die sich für uns Azubis Zeit genommen haben und geduldig erklärten. Wir bedanken uns auch bei dem Busfahrer der uns sicher nach Düsseldorf gebracht hat und auch wieder nach Nordhausen zurück. Großer Dank geht auch an Frau Srocke, die Fachleiterin der FD, und Frau Koppe, Fachlehrerin in der FD, welche uns diese Exkursion ermöglichten und ihre Zeit und Mühe für uns opferten.

D. Ropte (FD18)


 

 

 

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