Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Ostwald, Carolin
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Am 20. April 2026 tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klassen GP27A und GP27B das Klassenzimmer gegen die Praxis. Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche besuchten sie das DRK Pflegeheim „Marienweg“ in Nordhausen, um eigenständig geplante Angebote zur sinnstiftenden Aktivierung und Beschäftigung umzusetzen.
Nach einer intensiven theoretischen Vorbereitung im Unterricht (Lernfeld 9), in der Themen wie Alltagsstrukturierung und biografieorientierte Aktivierung im Fokus standen, ging es an die praktische Umsetzung. Die Schüler entwickelten vielfältige Angebote, die genau auf die Ressourcen und Interessen der Bewohner zugeschnitten waren.
Die Highlights des Tages
- Klassiker neu erlebt: Eine Gruppe begeisterte die Senioren mit einer spannenden Runde Zahlen-Bingo.
- Sportlich aktiv: Unter dem Motto „Sportangebot“ konnten sich die Bewohner beim Dosenwerfen, Bowling und Zeitungziehen beweisen, was sichtlich für Freude und Bewegung sorgte.
- Fit im Kopf und in den Händen: Mit gezielten Spielen zur Förderung von Konzentration und Motorik, wie dem Farb-Ball-Zielspiel, wurden die kognitiven und haptischen Fähigkeiten der Senioren spielerisch trainiert.
Das Ziel der Aktion war es, durch gezielte Reize einer sensorischen Deprivation vorzubeugen und den Bewohnern eine Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Nach der Durchführung kehrten die Klassen zur gemeinsamen Auswertung mittels Mentimeter in die Schule zurück. Der Tag war für beide Seiten eine Bereicherung: Die Schüler konnten wertvolle praktische Erfahrungen in der Kommunikation und Interaktion mit Pflegebedürftigen sammeln, während die Bewohner einen abwechslungsreichen Vormittag genossen.
Carolin Ostwald

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- Wiegleb, Mathias
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Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen
Am 5. Juni 2026 erhielten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der dualen Berufsausbildung im feierlichen Rahmen ihre schulischen Abschlusszeugnisse. Gemeinsam mit Familienangehörigen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Lehrkräften der Abteilung 1 sowie weiteren Gästen feierten die jungen Fachkräfte einen wichtigen Meilenstein ihres beruflichen Weges.
Den musikalischen Auftakt zur Veranstaltung machte Frau Jessica Buntfuß von der Kreismusikschule Nordhausen mit dem Klavierstück „Passacaglia“. Weitere musikalische Beiträge, darunter die Titel „Forever Young“ und „Heaven“, gaben der Veranstaltung einen musikalischen Rahmen.
Frau Nicole Bettge-Winsel und der Abteilungsleiter der Abteilung 1, Herr Matthias Böning begrüßten die Anwesenden in der Aula des Schulteils Morgenröte und führten auf angenehme Weise durch die Veranstaltung.
In seiner Festrede würdigte unser Schulleiter, Herr Martin Drick, die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und gratulierte ihnen zum erfolgreichen Abschluss des schulischen Teils ihrer Berufsausbildung. Er betonte, dass mit dem Eintritt ins Berufsleben nicht nur neue Freiheiten, sondern auch neue Verantwortungen verbunden seien. Unter dem Leitgedanken „Freiheit und Verantwortung“ hob er die Bedeutung der verschiedenen Ausbildungsberufe hervor – von Verkäuferinnen und Verkäufern sowie Einzelhandelskaufleuten über Kaufleute für Büromanagement bis hin zu den Fachkräften für Metalltechnik. Sie alle werden künftig Verantwortung in ihren Unternehmen übernehmen und mit ihrem Fachwissen einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Abschließend ermutigte der Schulleiter die Absolventinnen und Absolventen, ihre neu gewonnene Freiheit mutig zu nutzen, neugierig zu bleiben und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Mit den besten Wünschen für den weiteren beruflichen und privaten Weg leitete er zur Bestenehrung der jeweiligen Berufsgruppen über:
- Luisa Sidney Dornig (KBM23) | 1,2
- Judy Rasch (KBM23) | 1,5
- Max Deterding (KEV23) | 1,0
- Angelina Decker (KEV24B) | 1,2
- Louis Piskulla (KM23) | 1,8 (vorzeitiger Abschluss)
- Jonas Teichmann (KM23) | 1,8 (vorzeitiger Abschluss)
Eingeleitet von Brian Adams Song „Haven“, vorgetragen von Frau Lina Kurch (Gesang) und Frau Simona-Daniela Natu (Klavier), folgte die Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer an die jungen Fachkräfte in den Berufsgruppen
- Kauffrau/-mann für Büromanagement (Herr Steffen Tretner)
- Kauffrau/-mann im Einzelhandel (Herr Steffen Tretner)
- Verkäufer/in (Frau Antje Aderhold, Frau Nicole Bettge-Winsel)
- Konstruktionsmechaniker (Herr Peter Riemekasten)
- Fachkraft für Metalltechnik (Frau Annette Hirschfeld, Herr Stefan Hempel)
- Maschinen- und Anlagenführer (Herr Stefan Hempel)
"Time to say goodbye" (F. Sartori), am Klavier vorgetragen von Frau Jessica Buntfuß, bildete den Schlusspunkt der Feierstunde.
Das Team des SBZ Nordhausen gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich und wünscht einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
Wir danken
- Lina Kurch (Gesang) und Jessica Buntfuß (Klavier) von der Kreismusikschule Nordhausen für die passende musikalische Umrahmung unter Leitung von Frau Simona-Daniela Natu (Klavier)
- dem Förderverein „Staatliches Berufsschulzentrum Nordhausen e. V.“ für die finanzielle Unterstützung
- dem Blumenladen Arndt (Heringen)
- Frau Antje Aderhold für Planung, Organisation und Assistenz während der Veranstaltung.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- BG27
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Am 06.05.2026 hieß es für die Klasse BG27G im Fach Gesundheit mit erhöhtem Anforderungsniveau raus aus dem Klassenzimmer und hinein in die öffentliche Vortragsreihe des Südharz Klinikum Nordhausen. Anlass war der „Tag gegen den Schlaganfall“ – ein Thema, das aktueller und wichtiger kaum sein könnte.
Unter dem Titel „Die unsichtbaren Folgen“ nahm uns der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. med. Daniel Bittner, mit auf eine spannende Reise durch die moderne Schlaganfallmedizin. Schnell wurde uns klar - ein Schlaganfall betrifft nicht nur ältere Menschen, er kommt oft plötzlich und ohne Vorwarnung.
Besonders eindrucksvoll war das sogenannte Penumbra-Konzept. Dabei erklärte Dr. Bittner, dass es nach einem Schlaganfall Hirnareale gibt, die zwar bedroht, aber noch nicht endgültig zerstört sind. Genau diese „Penumbra“ müsse so schnell wie möglich gerettet werden. Deshalb gilt in der Neurologie der entscheidende Satz - „Zeit ist Gehirn.“ Innerhalb von etwa 4,5 Stunden bestehen besonders gute Chancen, Schäden zu begrenzen und Leben zu retten.
Auch moderne Behandlungsmöglichkeiten und innovative Entwicklungen in der Schlaganfalltherapie wurden vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Ärztinnen und Ärzte heute noch gezielter erkennen können, welche Patientinnen und Patienten von bestimmten Therapien profitieren.
Erstaunlich fanden viele von uns die Entwicklung der letzten Jahre. Die Sterberate bei Schlaganfällen ist massiv gesunken. Gründe dafür sind vor allem bessere Akutmaßnahmen, moderne Diagnostik und die enorme Bedeutung spezialisierter Stroke Units. Dort arbeiten verschiedene Fachbereiche eng zusammen, um Betroffene schnell und effektiv zu behandeln.
Doch der wichtigste Punkt des Vortrags lautete - Vorbeugen ist möglich! Laut Dr. Bittner könnten rund 80 % aller Schlaganfälle verhindert werden. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes oder Stress erhöhen die Gefahr deutlich. Je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto höher wird das persönliche Risiko. Besonders wichtig sei außerdem die sogenannte Sekundärprophylaxe, also Maßnahmen zur Vermeidung eines zweiten Schlaganfalls. Welche Therapie sinnvoll ist, hängt dabei immer von der jeweiligen Ursache ab.
Sehr praxisnah wurde es beim sogenannten FAST-Test, mit dem man typische Warnzeichen eines Schlaganfalls schnell erkennen kann:
- Face – Hängt ein Mundwinkel?
- Arms – Kann eine Person beide Arme heben?
- Speech – Ist die Sprache verwaschen?
- Time – Sofort den Notruf wählen!
Denn eines wurde im Vortrag immer wieder betont - ein Schlaganfall ist ein absoluter Notfall!
Für die Klasse BG27G war dieser Nachmittag weit mehr als nur Unterricht außerhalb der Schule. Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig medizinische Aufklärung, Prävention und schnelles Handeln sind und, dass wirklich jeder selbst etwas für seine Gesundheit tun kann.
Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Herzberg für die Organisation und die Begleitung dieser interessanten und lehrreichen Exkursion.
BG26
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- Kathalena Friedrich
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Drei Tage voller Eindrücke, Spaß und ein bisschen Lernen durfte natürlich auch nicht fehlen. Zwischen klassischem Sightseeing und Fischbrötchen essen haben wir Hamburg von seiner schönsten Seite erlebt, inklusive Comedyshow und einer sehr ehrgeizigen Runde Movie Mini Golf. ⛳️

Am letzten Tag wurde es dann nochmal fachlich spannend: Im Epilepsie Zentrum Hamburg haben wir Einblicke in die Diagnostik und Therapie im Epilepsie-Monitoring bekommen und konnten einiges für unsere Ausbildung mitnehmen 🧠.

Neben einem spannende Vortrag über verschiedene Krankheitsbilder und wie man diese richtig diagnostiziert, durften wir sogar selber mit Hand anlegen und beim Setzen der Elektroden helfen.
Eine perfekte Mischung aus Klassenfahrt-Feeling, Teamzeit und neuem Wissen 🤍.
Kathalena Friedrich
FD26

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- Nele Steuck
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Wir, die Physios aus dem 3. Lehrjahr, waren am 28.04.2026 im La Vita Fitness in Sondershausen.
Viel Spaß und Anstrengung bereitete uns der Trainer in Sachen BodyPump, Intervalltraining, Grit, in denen er uns mit musikalischer Unterstützung anleitete und uns an unsere Grenzen brachte.
Im Nachhinein gab es ein Rundgang durch das Fitnessstudio, in dem wir im Austausch waren von Physiotherapeut zu Trainer, was verschiedenste Übungen an den Trainingsgeräten angeht.
Im großen Ganzen ein anstrengender aber ereignisreicher Tag, auf den wir alle mit guten Erinnerungen und anhaltenden Muskelkater zurückblicken.
Nele Steuck





