Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Strien, Maryna
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Am Donnerstag, 12.02.26 in der achten Stunde hat ein Schüler unserer Schule etwas ganz Besonderes gezeigt: Verantwortung, Menschlichkeit und echten Mut.
Als er bemerkte, dass auf der Toilette jemand regungslos lag, hat er nicht weggesehen. Er ist zurückgegangen, hat Hilfe geholt und ist selbst aktiv geworden. Trotz Unsicherheit und Angst ist er über die Kabinentür geklettert, hat der hilflosen Person Erste Hilfe geleistet und ist bei der Person geblieben, bis der Rettungsdienst eintraf.
Lieber Till Justin Welling, KEV25B, dein Handeln war außergewöhnlich. Du hast nicht weggeschaut, nicht gezögert, sondern geholfen. Dafür gebührt dir unser größter Respekt und unsere Dankbarkeit.
In einer Zeit, in der Gleichgültigkeit oft laut ist, hast du gezeigt, wie wichtig Mitgefühl und Zusammenhalt sind. Genau solche jungen Menschen machen Hoffnung für unsere Zukunft.
Danke, dass du da warst. Danke für deinen Mut. Danke für dein Herz.
Maryna Strien
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- GP26A
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Im Rahmen unserer Pflegeausbildung besuchte unsere Klasse GP26A für drei Tage die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Diese Exkursion war für uns alle eine sehr eindrucksvolle und bewegende Erfahrung, die uns nicht nur historisches Wissen vermittelte, sondern auch zum Nachdenken über unsere Verantwortung als zukünftige Pflegefachkräfte anregte.
Während unseres Aufenthalts setzten wir uns intensiv mit der Geschichte des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora und der Krankenversorgung vor Ort auseinander. Es war erschütternd zu erfahren, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Häftlinge im Stollen Zwangsarbeit leisten mussten. Bei der Besichtigung der unterirdischen Stollen bekamen wir einen unmittelbaren Eindruck von der Enge, Dunkelheit und Kälte, denen die Gefangenen täglich ausgesetzt waren.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Biografiearbeit. Wir beschäftigten uns intensiv mit den Lebensgeschichten einzelner Häftlinge. Wir recherchierten ihre Herkunft, ihre Lebensumstände vor der Inhaftierung sowie ihr Schicksal im Lager. Durch diese persönliche Auseinandersetzung wurden aus anonymen Zahlen einzelne Menschen mit Namen, Familien und individuellen Lebensgeschichten.
Abschließend lässt sich sagen, dass diese Erfahrung eine sehr prägende war.
Auszubildende GP26A
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- Herzberg, Steffi
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Gesunde Zähne sind weit mehr als nur ein schönes Lächeln. Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch können sich auf den gesamten Körper auswirken – umso wichtiger ist es, schon früh das Bewusstsein für eine gute Mundhygiene zu stärken.
Genau diesem Ziel widmete sich der Projekttag zur Zahngesundheit am 11.02.2026 in der Montessori Grundschule Nordhausen. An insgesamt 15 abwechslungsreichen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen erweitern, Neues entdecken und bereits Gelerntes unter Beweis stellen.
Wie heißt die richtige Zahnputztechnik und wie wird sie angewendet? Welche Lebensmittel sind gut für meine Zähne – und was sollte ich lieber nur selten essen? Gibt es Getränke, die meinen Zähnen schaden? Wie entsteht eigentlich ein Loch im Zahn? Wie sieht ein Zahn von innen aus und wo verstecken sich die „Schulzähne“ im Kiefer? Diese und viele weitere Fragen wurden spielerisch erarbeitet und anschaulich beantwortet.
Es wurde geknetet, gebastelt, geforscht und ausprobiert. Die Kinder formten eigene Gebisse, gestalteten informative Plakate und entdeckten Zahnbakterien mit der Lupe. Besonders spannend war das Anfärben der Zähne. Dabei konnten die Grundschülerinnen und Grundschüler selbst sehen, wo noch Beläge vorhanden waren – und im Anschluss direkt noch einmal die richtige Putztechnik üben.
Dass solche Präventionsangebote dringend notwendig sind, zeigen aktuelle Zahlen. Nur 68 % der Sechsjährigen im Landkreis Nordhausen verfügen über ein naturgesundes Gebiss, bei knapp einem Drittel besteht bereits Behandlungsbedarf. Bis zum Mundgesundheitsziel 2030 – 80 % kariesfreie Gebisse bei den Sechsjährigen – ist es also noch ein weiter Weg.
Deshalb sind das Team des Jugendzahnärztlichen Dienstes und die Prophylaxeschwester der LAG Thüringen regelmäßig im Landkreis unterwegs, um Kitakinder und Schülerinnen und Schüler für das Thema Mundgesundheit zu sensibilisieren und nachhaltig zu motivieren.
Tatkräftig unterstützt wurde der Projekttag von den Auszubildenden zur Zahnmedizinischen Fachangestellten aus dem dritten Ausbildungsjahr (ZFA23). Sie führten die verschiedenen Stationen durch und vermittelten Themen wie Zahnreinigung, Kariesentstehung und gesunde Ernährung kindgerecht und praxisnah. Für sie war es eine große Freude, gemeinsam mit den Kindern zu arbeiten, ihr Interesse zu wecken und ihr erlerntes Fachwissen direkt in der Praxis anzuwenden. Die Grundschülerinnen und Grundschüler waren sehr motiviert, stellten viele Fragen und machten den Tag auch für die zukünftigen Zahnfeen vom Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen zu einem spannenden Erlebnis.
Ein herzlicher Dank gilt zudem Frau Herzberg und Frau Blanke vom Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen für ihr Engagement und ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieses erfolgreichen Projekttages. Gemeinsam wurde ein wichtiger Schritt hin zu gesünderen Kinderlächeln in Nordhausen gemacht.
Steffi Herzberg
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- Laucke, Sylvia
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Zwei spannende Tage der Studien-und Berufsorientierung gab es für Gymnasiasten und Fachoberschüler unserer Region am 9. und 10.02.2026 in der Nordhäuser Hochschule.
Interessante Workshops und Vorträge gaben Einblicke in verschiedene Fachbereiche und Studienmöglichkeiten.
Die Seminarfachbörse im Studienseminar war ein weiterer Programmpunkt. Regionale Unternehmen stellten ihre Arbeit vor und gaben Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Im Austausch mit Vertretern der Unternehmen konnten sich die Schüler Anregungen zu Seminarfachthemen holen.
Auch unser Berufsschulzentrum war mit einem Stand vertreten. Das Interesse war überraschend groß, denn nicht jeder hat vor, sofort oder überhaupt nach bestandenem Abitur zu studieren. Vielen Gymnasiasten waren die Ausbildungsbildungsmöglichkeiten gar nicht bekannt und viele waren sehr überrascht, welche Berufe man im Landkreis erlernen kann.
Wir hoffen, dass beide Tage eine wertvolle Orientierung für die Zukunft der Besucher waren!
Sylvia Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation
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- K. Krauß/DKMS (Text) | M. Wiegleb (Foto)
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Mehr als 75 Schüler:innen des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen übernehmen Verantwortung und registrieren sich als potenzielle Stammzellspender:innen
Unter dem Motto: „Dein Typ ist gefragt“ haben am 04.02.2026 mehr als 75 Schüler:innen und Lehrkräfte des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen beim DKMS Schulprojekt mitgemacht. Hierbei handelt es sich um ein von der DKMS angebotenes Programm, das darauf abzielt, junge Menschen ab 17 Jahren an Schulen für die Stammzellspende zu sensibilisieren und zur Registrierung als potenzielle Spender:innen zu motivieren. Die Aktion am SBZ läuft noch bis zu den Osterferien.
MDR Thüringen Journal vom 04.02.26: "Am Weltkrebstag: Stammzellen können Leben retten"
Quelle: ARD-Mediathek - MDR Thüringen Journal - abgerufen am 04.02.26, 20:55 Uhr (vollständiger URL am Seitenende)
Mit der Teilnahme am DKMS Schulprojekt setzt das Staatliche Berufsschulzentrum Nordhausen ein Zeichen, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und schenkt betroffenen Blutkrebspatient:innen Hoffnung. Leider erkrankt alle 12 Minuten in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Weltweit sogar alle 27 Sekunden. Das bedeutet, während einer Schulstunde erhalten in Deutschland etwa vier Menschen diese lebensbedrohliche Diagnose. Für viele Blutkrebspatient:innen, ist die Stammzellspende oft die einzige oder letzte Chance auf ein Weiterleben. Wenn es in der Familie kein passendes Match gibt, sind sie auf fremde Hilfe angewiesen.
Schulen sind bei der Gewinnung neuer Spender:innen besonders wichtig
Entscheidend für den Erfolg einer Stammzelltransplantation ist vor allem der Grad der Übereinstimmung der Gewebemerkmale. Die Merkmale sind vererbbar und regional unterschiedlich. Man kann sie sich vorstellen, wie ein Muster auf der Zelloberfläche. Anhand dieses Musters erkennt das Immunsystem, ob die Zelle zum Körper gehört oder vernichtet werden muss. Dieser so genannte „Fingerabdruck der Zelle“ muss zwischen Spender:in und Patient:in möglichst identisch sein, um Abstoßreaktionen zu vermeiden. Junge Menschen sind hier besonders gefragt, da sie meist weniger Vorerkrankungen und eine bessere körperliche Verfassung haben. Deshalb werden sie von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten bevorzugt angefragt – zudem stehen sie dem weltweiten Spendersuchlauf länger zur Verfügung. Ebenso sind die Heilungschancen auf Empfängerseite bei jungen Spender:innen höher. „Das DKMS Schulprojekt ist ein wichtiger Beitrag im Einsatz für Patientinnen und Patienten rund um die Welt. In Schulen trifft man nicht nur hilfsbereiten Spendernachwuchs, sondern auch großartige Menschen unterschiedlichster Herkunft,“ erläutert Andrea Autenrieth, Abteilungsleiterin der DKMS Spenderneugewinnung.
Im Vorfeld der Registrierungsaktion am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen wurden die Schülerinnen und Schüler in Vorträgen von der DKMS-Volunteer Jana Leubner aufgeklärt. Die Registrierung selbst dauerte keine zehn Minuten pro Person und erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit drei Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nun im DKMS Life Science Lab in Dresden analysiert und anschließend für die weltweite Suche zur Verfügung gestellt. Wenn man dann tatsächlich für eine Stammzellspende infrage kommen, wird man von der DKMS informiert und ausführlich aufgeklärt und betreut.
In der Vergangenheit haben am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen bereits sechs DKMS-Aktionstage stattgefunden. Insgesamt ließen sich dabei rund 690 Schülerinnen und Schüler registrieren. Inzwischen konnten bereits fünf von ihnen tatsächlich Stammzellen spenden und damit Betroffenen eine zweite Lebenschance spenden. Ein Ansporn für alle Beteiligten, auch in diesem Schuljahr wieder aktiv zu werden!
Schulen können aktiv eine Registrierungsorganisation organisieren oder das Thema im Unterricht besprechen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
Auch Geldspenden sind willkommen
Eine Registrierung kostet die DKMS 50 Euro. Für die neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler ist die Registrierung kostenlos, aber als gemeinnützige Gesellschaft freut sich die DKMS über jeden gespendeten Euro, der es möglich macht, die Merkmale der neuen jungen Spender:innen zu bestimmen und noch mehr Lebenschancen zur Verfügung zu stellen.
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DKMS Donor Center gGmbH Kreissparkasse Tübingen IBAN DE54 6415 0020 0001 6893 96 Verwendungszweck: BQQ 557 |
Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen Blutkrebspatient:innen wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben. Dank unserer 13 Millionen registrierten Lebensspender:innen – davon allein 8 Millionen in Deutschland – haben wir bereits mehr als 130.000 zweite Lebenschancen ermöglicht. Die Stammzellspenden haben wir bisher in rund 60 Länder vermittelt. Doch noch immer finden viele Erkrankte kein passendes Match. Da allein in 2026 aus Altersgründen mehr als 160.000 Personen aus der DKMS ausscheiden, wird Spendernachwuchs dringend gesucht!
Kristin Krauß
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