Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Wiegleb, Mathias
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Einen erheblichen Teil der ersten Gesamtlehrerkonferenz des neuen Schuljahres am SBZ Nordhausen machten zahlreiche personelle Veränderungen und Neuigkeiten aus. Der Schulleiter, Herr Martin Drick, informierte, dass unsere ehemalige Leiterin der Abteilung 1, Frau Steffi Meißner, in den Ruhestand versetzt wurde. Aus gesundheitlichen Gründen war es ihr nicht möglich, an der Veranstaltung teilzunehmen. Mit einer Grußbotschaft, die der Schulleiter vortrug, verabschiedete sich Frau Meißner vom Kollegium.

Ein besonderer Anlass war das 40-jährige Dienstjubiläum von Herrn Thomas Kämmer. Der Schulleiter würdigte - auch im Namen des Ministers und der Schulamtsleiterin - seine langjährige engagierte Tätigkeit und sprach ihm Dank und Anerkennung aus.

Besonders erfreulich sind mehrere Neueinstellungen. Neu im Kollegium sind Frau Tina Kallmeyer, Gymnasiallehrerin für Sozialkunde und Geschichte, sowie Herr Daniel Schrumpf mit den Fächern Deutsch, Sozialkunde und Sport. Beide stellten sich dem Kollegium vor und wurden herzlich willkommen geheißen.
Ebenfalls neu am SBZ ist Frau Julia Buchmann, die nach einem Vorkurs eine zwölfmonatige Nachqualifizierung absolvieren und zunächst mit reduziertem Stundenumfang am SBZ tätig sein wird. Wegen der Teilnahme am bereits laufenden Vorkurs des ThILLM konnte auch Frau Buchmannn nicht an der Konferenz teilnehmen.

Eine besondere Entwicklung gibt es bei Herrn Christopher Leiter, der nach einem Jahr als Vertretungsreserve nun sein Referendariat am SBZ beginnt.

Erfreulich sind die bereits vor einigen Wochen erfolgten Verbeamtungen der Kollegen Raphael Richard und Markus Telemann sowie aktuell von Frau Christine Heinze und Frau Annika Frömmel.

Nach ihrer Beauftragung durch den Schulleiter verstärkt Frau Anja Schelauske das Team der Beratungslehrer/innen am SBZ Nordhausen, insbesondere am Schulteil 1. Schließlich nutzte Frau Ulrike Sommer, die bereits seit Mai als Schulsozialarbeiterin tätig ist, die Gelegenheit, sich dem gesamten Kollegium vorzustellen
Wir heißen alle neuen und zurückkehrenden Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Mathias Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- Wiegleb, Mathias
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Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen
Der Ort der feierlichen Zeugnisübergabe an die Absolventinnen der Klasse PH26 hätte kaum passender gewählt werden können: die Kirche St. Bonifatius in Großfurra.
Der heilige Bonifatius gilt als Wegbereiter, Brückenbauer und Erneuerer. Mit Mut, Ausdauer und dem Willen, Menschen Orientierung zu geben, prägte er eine ganze Epoche. Auch unsere angehenden Physiotherapeutinnen stehen am Beginn eines Weges, auf dem sie anderen Menschen helfen, neue Kraft zu gewinnen, Beweglichkeit zurückzuerlangen und Zuversicht zu schöpfen. So verbindet der Name Bonifatius nicht nur einen historischen Kirchenpatron mit dem Ort der Feier, sondern steht zugleich sinnbildlich für den Aufbruch in einen Beruf, der Wissen, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit gleichermaßen verlangt.
Nach der Eröffnung durch die Klassenlehrerin, Frau Silva Vanselow, begrüßte Herr Johannes Selle, Mitglied des Gemeindekirchenrates, mit herzlichen Worten die Absolventinnen und deren Gäste in der mehr als 1.000 Jahre alten St.-Bonifatius-Kirche in Großfurra. Er bezeichnete den Erhalt des Abschlusszeugnisses als einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg ins Berufsleben und die Selbstständigkeit. In seinem Grußwort schlug er den Bogen von der Geschichte des Gotteshauses zur Bedeutung christlicher Werte für das gesellschaftliche Zusammenleben. Die Gleichwertigkeit aller Menschen, Fürsorge für Benachteiligte, Bildung sowie die Verantwortung für Mitmenschen und die Schöpfung seien Grundsätze, die bis heute das Zusammenleben prägten. Gerade in einem Beruf wie der Physiotherapie seien Empathie, Verantwortung und die Begegnung mit Menschen von besonderer Bedeutung. Den Absolventinnen und Absolventen wünschte er für ihren weiteren Lebensweg beruflichen Erfolg, erfüllende Begegnungen sowie Frieden, Geborgenheit und Gottes Segen.
In seiner Festrede gratulierte der Schulleiter des SBZ Nordhausen, Herr Martin Drick, den Absolventinnen herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung zur Physiotherapeutin. Das Abschlusszeugnis sei das sichtbare Ergebnis von Fleiß, Ausdauer und großem persönlichem Einsatz. Rückblickend erinnerte er an den Beginn der Ausbildung mit ihren hohen fachlichen Anforderungen und betonte, dass die Absolventinnen nicht nur umfangreiches medizinisches Wissen erworben, sondern auch gelernt hätten, Menschen mit ihren Händen zu helfen und ihnen neue Beweglichkeit zu ermöglichen. Mit dem Eintritt ins Berufsleben übernehmen sie nun eine große Verantwortung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stünden Menschen, die Vertrauen in ihre therapeutischen Fähigkeiten setzten. Er rief die angehenden Physiotherapeutinnen dazu auf, sich kontinuierlich weiterzubilden, verantwortungsvoll mit den Patienten und der eigenen Gesundheit umzugehen und die Sinnhaftigkeit ihres Berufes nie aus den Augen zu verlieren. Sein Dank galt den Familien, Freunden und dem Lehrerkollegium, die die Absolventinnen während der Ausbildung unterstützt haben. Für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg wünschte er ihnen Erfolg, persönliche Erfüllung und die Freude an einem Beruf, der für die Gesellschaft von großer Bedeutung ist.
Nach der Übergabe der Zeugnisse durch die Klassenlehrerin gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Physiotherapie, Frau Mirka Fleischer, bedankten sich die Absolventinnen mit einem amüsanten Rückblick bei allen, die sie in den vergangenen 3 Jahre begleitet haben und mit denen sie zukünftig ganz besondere Erinnerungen verbinden werden, am SBZ Nordhausen insbesondere Frau Silva Vanselow, Frau Mirka Fleischer, Frau Kristin Krauß, Frau Anja Manzke, Frau Gundula Tippner und Herr Andreas See: „Vielen Dank für alles, was Sie für uns getan haben. Sie sind uns sehr ans Herz gewachsen. Bitte bleiben Sie genauso, wie Sie sind – denn Sie sind ein großartiges Team.“
Unser besonderer Dank gilt Herrn Selle für die Stellung der Kirche als beeindruckenden Veranstaltungsort, Herrn Hörold für die nicht alltägliche musikalische Umrahmung der Veranstaltung an der Orgel, der Familie Ruppert für die die liebevolle Kirchendekoration sowie die Organisation gemeinsam mit Frau Vanselow.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- Lange, Grit
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Rund um Verbrechen, Waffen, Wunden, Spuren und Strafen drehte sich alles in der letzten Schulwoche für Lernende der Klassenstufe 11.
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche widmeten sich die Klassen BG25 intensiv dem komplexen Fachgebiet der Forensik und Kriminalistik. Drei Tage lang verwandelten sich die naturwissenschaftlichen Fachräume in ein forensisches Labor, in dem die Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Methoden zur Verbrechensaufklärung nicht nur theoretisch erörterten, sondern in zahlreichen praktischen Übungen selbst erprobten. Neben der spannenden Aufgabe, die Wunden einer Banane zu nähen, standen physikalische und chemische Grundlagen postmortaler Veränderungen, das Sichtbarmachen von Blutspuren, Finger-, Fuß- und Handabdrücken, sowie die mikroskopische Untersuchung von Beweismaterialien wie Haaren, Fasern, Pollen und Blut auf dem Programm.
Den Abschluss bildete ein Besuch im Amtsgericht Nordhausen. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, hautnah einen echten Strafprozess zu verfolgen und so einen Einblick in die rechtliche Aufarbeitung von Straftaten und die Arbeitsweise des Gerichts zu gewinnen.
Nico Schulze und Grit Lange
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- Wiegleb, Mathias
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Die letzte Gesamtlehrerkonferenz des Schuljahres stand ganz im Zeichen der organisatorischen Vorbereitung auf das kommende Schuljahr und vor allem bedeutender personeller Veränderungen. Unter der Leitung des Schulleiters kamen die Lehrkräfte noch einmal zusammen, um das Schuljahr gemeinsam abzuschließen und wichtige Weichen für das neue Schuljahr zu stellen.
Zu Beginn informierte Herr Martin Drick über aktuelle schulorganisatorische Themen und gab einen Ausblick auf die Planungen für die Vorbereitungswoche und das neue Schuljahr. Im Anschluss standen personelle Veränderungen im Mittelpunkt der Konferenz.
Das Kollegium begrüßte herzlich Frau Susanne Mittag-Lleshi, die bereits seit April das Lehrerteam im Schulteil 2 verstärkt. Im Rahmen der Konferenz wurden zwei Kollegen mit neuen Aufgaben betraut: Herr Tim Kruse übernimmt künftig die Koordination der Fachoberschule, während Herr Nico Schulze als Koordinator des Beruflichen Gymnasiums Verantwortung übernimmt. Nach den vorausgegangenen Interessenbekundungsverfahren erhielten beide vom Schulleiter ihre Beauftragungen und die besten Wünsche für ihre neuen Tätigkeiten.
Den emotionalen Höhepunkt der Gesamtlehrerkonferenz bildete die Verabschiedung zweier langjähriger und hochgeschätzter Mitglieder des Kollegiums.
Mit Frau Ines Reinhardt verabschiedete die Schule die langjährige Abteilungsleiterin der Abteilung 2. Über viele Jahre hinweg hat sie die Entwicklung ihrer Abteilung mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und menschlicher Zugewandtheit geprägt. Ihr Wirken reichte weit über organisatorische Aufgaben hinaus – sie war für viele Kolleginnen und Kollegen eine verlässliche Ansprechpartnerin und hat die Schule nachhaltig mitgestaltet. Schulleitung und Kollegium dankten ihr herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschten ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Glück und viele bereichernde Erfahrungen.
Ebenso wurde der langjährige Kollege Peter Riemekasten in den Ruhestand verabschiedet. Mit seiner Erfahrung, seinem Fachwissen und seiner ruhigen, kollegialen Art war er über viele Jahre hinweg eine feste Größe im Kollegium. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen haben von seiner Arbeit profitiert. Sein Engagement und seine Verbundenheit mit der Schule werden in dankbarer Erinnerung bleiben.
Mit persönlichen Worten, kleinen Überraschungen und Applaus würdigte das Kollegium die Verdienste der beiden scheidenden Kolleginnen und Kollegen. Die Verabschiedungen machten deutlich, wie sehr beide das Schulleben geprägt haben und welche Wertschätzung ihnen entgegengebracht wird.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- Vanessa Ehrhardt, Luna Emmelmann
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Wir, die Klasse FOS25-G konnten eine abwechslungsreiche letzte Schulwoche erleben.
Am Montag besuchten wir das Familienzentrum in Nordhausen sowie das Kinderheim „Frohe Zukunft“. Dabei haben wir spannende Einblicke in die tägliche Arbeit bekommen und erfahren, wie Familien und Kinder dort begleitet und unterstützt werden. Der Besuch war sehr interessant, informativ und hat uns gezeigt, wie wichtig soziale Einrichtungen für unsere Gesellschaft sind.
Am Dienstag besuchten wir die KZ Gedenkstätte Mittelbau Dora. Dort haben wir viel über die Geschichte und das Schicksal der Menschen erfahren, die dort leiden mussten. Der Besuch war sehr bewegend und hat uns zum Nachdenken angeregt. Anschließend unternahmen wir zusammen noch eine kleine Wanderung, die mit einem Picknick am Teich endete. So konnten wir die gemeinsame Zeit mit vielen tollen Gesprächen an frischer Luft ausklingen lassen.
Die Tage waren lehrreich und werden uns sicherlich in Erinnerung bleiben.
Vanessa Ehrhardt und Luna Emmelmann

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