Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Laucke, Sylvia
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Zwei spannende Tage der Studien-und Berufsorientierung gab es für Gymnasiasten und Fachoberschüler unserer Region am 9. und 10.02.2026 in der Nordhäuser Hochschule.
Interessante Workshops und Vorträge gaben Einblicke in verschiedene Fachbereiche und Studienmöglichkeiten.
Die Seminarfachbörse im Studienseminar war ein weiterer Programmpunkt. Regionale Unternehmen stellten ihre Arbeit vor und gaben Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Im Austausch mit Vertretern der Unternehmen konnten sich die Schüler Anregungen zu Seminarfachthemen holen.
Auch unser Berufsschulzentrum war mit einem Stand vertreten. Das Interesse war überraschend groß, denn nicht jeder hat vor, sofort oder überhaupt nach bestandenem Abitur zu studieren. Vielen Gymnasiasten waren die Ausbildungsbildungsmöglichkeiten gar nicht bekannt und viele waren sehr überrascht, welche Berufe man im Landkreis erlernen kann.
Wir hoffen, dass beide Tage eine wertvolle Orientierung für die Zukunft der Besucher waren!
Sylvia Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation
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- K. Krauß/DKMS (Text) | M. Wiegleb (Foto)
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Mehr als 75 Schüler:innen des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen übernehmen Verantwortung und registrieren sich als potenzielle Stammzellspender:innen
Unter dem Motto: „Dein Typ ist gefragt“ haben am 04.02.2026 mehr als 75 Schüler:innen und Lehrkräfte des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen beim DKMS Schulprojekt mitgemacht. Hierbei handelt es sich um ein von der DKMS angebotenes Programm, das darauf abzielt, junge Menschen ab 17 Jahren an Schulen für die Stammzellspende zu sensibilisieren und zur Registrierung als potenzielle Spender:innen zu motivieren. Die Aktion am SBZ läuft noch bis zu den Osterferien.
MDR Thüringen Journal vom 04.02.26: "Am Weltkrebstag: Stammzellen können Leben retten"
Quelle: ARD-Mediathek - MDR Thüringen Journal - abgerufen am 04.02.26, 20:55 Uhr (vollständiger URL am Seitenende)
Mit der Teilnahme am DKMS Schulprojekt setzt das Staatliche Berufsschulzentrum Nordhausen ein Zeichen, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und schenkt betroffenen Blutkrebspatient:innen Hoffnung. Leider erkrankt alle 12 Minuten in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Weltweit sogar alle 27 Sekunden. Das bedeutet, während einer Schulstunde erhalten in Deutschland etwa vier Menschen diese lebensbedrohliche Diagnose. Für viele Blutkrebspatient:innen, ist die Stammzellspende oft die einzige oder letzte Chance auf ein Weiterleben. Wenn es in der Familie kein passendes Match gibt, sind sie auf fremde Hilfe angewiesen.
Schulen sind bei der Gewinnung neuer Spender:innen besonders wichtig
Entscheidend für den Erfolg einer Stammzelltransplantation ist vor allem der Grad der Übereinstimmung der Gewebemerkmale. Die Merkmale sind vererbbar und regional unterschiedlich. Man kann sie sich vorstellen, wie ein Muster auf der Zelloberfläche. Anhand dieses Musters erkennt das Immunsystem, ob die Zelle zum Körper gehört oder vernichtet werden muss. Dieser so genannte „Fingerabdruck der Zelle“ muss zwischen Spender:in und Patient:in möglichst identisch sein, um Abstoßreaktionen zu vermeiden. Junge Menschen sind hier besonders gefragt, da sie meist weniger Vorerkrankungen und eine bessere körperliche Verfassung haben. Deshalb werden sie von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten bevorzugt angefragt – zudem stehen sie dem weltweiten Spendersuchlauf länger zur Verfügung. Ebenso sind die Heilungschancen auf Empfängerseite bei jungen Spender:innen höher. „Das DKMS Schulprojekt ist ein wichtiger Beitrag im Einsatz für Patientinnen und Patienten rund um die Welt. In Schulen trifft man nicht nur hilfsbereiten Spendernachwuchs, sondern auch großartige Menschen unterschiedlichster Herkunft,“ erläutert Andrea Autenrieth, Abteilungsleiterin der DKMS Spenderneugewinnung.
Im Vorfeld der Registrierungsaktion am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen wurden die Schülerinnen und Schüler in Vorträgen von der DKMS-Volunteer Jana Leubner aufgeklärt. Die Registrierung selbst dauerte keine zehn Minuten pro Person und erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit drei Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nun im DKMS Life Science Lab in Dresden analysiert und anschließend für die weltweite Suche zur Verfügung gestellt. Wenn man dann tatsächlich für eine Stammzellspende infrage kommen, wird man von der DKMS informiert und ausführlich aufgeklärt und betreut.
In der Vergangenheit haben am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen bereits sechs DKMS-Aktionstage stattgefunden. Insgesamt ließen sich dabei rund 690 Schülerinnen und Schüler registrieren. Inzwischen konnten bereits fünf von ihnen tatsächlich Stammzellen spenden und damit Betroffenen eine zweite Lebenschance spenden. Ein Ansporn für alle Beteiligten, auch in diesem Schuljahr wieder aktiv zu werden!
Schulen können aktiv eine Registrierungsorganisation organisieren oder das Thema im Unterricht besprechen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
Auch Geldspenden sind willkommen
Eine Registrierung kostet die DKMS 50 Euro. Für die neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler ist die Registrierung kostenlos, aber als gemeinnützige Gesellschaft freut sich die DKMS über jeden gespendeten Euro, der es möglich macht, die Merkmale der neuen jungen Spender:innen zu bestimmen und noch mehr Lebenschancen zur Verfügung zu stellen.
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DKMS Donor Center gGmbH Kreissparkasse Tübingen IBAN DE54 6415 0020 0001 6893 96 Verwendungszweck: BQQ 557 |
Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen Blutkrebspatient:innen wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben. Dank unserer 13 Millionen registrierten Lebensspender:innen – davon allein 8 Millionen in Deutschland – haben wir bereits mehr als 130.000 zweite Lebenschancen ermöglicht. Die Stammzellspenden haben wir bisher in rund 60 Länder vermittelt. Doch noch immer finden viele Erkrankte kein passendes Match. Da allein in 2026 aus Altersgründen mehr als 160.000 Personen aus der DKMS ausscheiden, wird Spendernachwuchs dringend gesucht!
Kristin Krauß
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- Manzke, Anja
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Nach 18 Monaten mühevoller Arbeit ist dies ein riesiger Meilenstein, der harte Arbeit, Ausdauer und Leidenschaft in Ihrem Fach würdigt. Der Weg in den Lehrerberuf ist geschafft - nun beginnt das nächste spannende Abenteuer, um die Zukunft im jeweiligen Fachpraxisunterricht zu gestalten.
Wir sind sehr stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, Frau Christine Heinze, Frau Catharina Preuß, Herr Raphael Richardt sowie Herr Markus Telemann und wünschen alles Gute.
A. Manzke
Verantwortliche für Ausbildung
(Anm.: Die Fotos wurden während der feierlichen Zeugnisübergabe in Weimar gemacht. Von der Veranstaltung in Gotha liegen uns leider keine Bilder vor.)
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- M. Wiegleb
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Am zweiten und letzten Tag der Kolloquien zum Seminarfach am Beruflichen Gymnasium zeigte sich noch einmal, wie breit gefächert, anspruchsvoll und gesellschaftlich relevant die Themen der diesjährigen Seminarfacharbeiten waren. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Ergebnisse überwiegend mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und Souveränität.
Inhaltlich reichte das Spektrum von ethisch-medizinischen Fragestellungen bis hin zu naturwissenschaftlichen, psychologischen, ökologischen und gesellschaftskritischen Themen. So setzte sich eine Präsentation mit dem Spannungsfeld von Schenken und Geben auseinander und beleuchtete die ethischen, medizinischen und rechtlichen Aspekte der Organspende. Ebenfalls im Fokus stand Wasserstoff: Gleich zwei Arbeiten beschäftigten sich kritisch mit seiner Rolle als Energieträger und stellten die Frage, ob er tatsächlich die energetische Zukunft darstellt oder eher ein überschätztes Versprechen ist.
Gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge wurden unter anderem in der Arbeit zur Macht der Lebensmittelindustrie thematisiert, die Strategien zur Beeinflussung des Konsumverhaltens und der Ernährung offenlegte. Einen ebenso kritischen Blick warf die Präsentation zur Jagd in der Gegenwart, die der Frage nachging, ob die traditionelle Jagd heute noch zeitgemäß ist.
Auch psychologische Themen fanden großen Anklang: Die Beiträge zu Schlaf und Traum sowie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung wiesen fachliche Tiefe und eine sensible, differenzierte Betrachtung komplexer innerer Prozesse und Krankheitsbilder. Besonders die Darstellung des Lebens mit Borderline – „zwischen Himmel und Hölle“ – hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.
Ergänzt wurde das Programm durch kultur- und naturbezogene Themen: Von Wein – von der Traube ins Glas, das biologische, chemische und kulturelle Aspekte vereinte, bis hin zu den Streuobstwiesen als Landschaftserbe, deren Gefährdung eindrucksvoll dargestellt und kritisch hinterfragt wurde.
Insgesamt zeigte auch der zweite Kolloquiumstag, auf welch hohem Niveau die Schülerinnen und Schüler des SBZ Nordhausen überwiegend arbeiten. Die Präsentationen waren nicht nur fachlich fundiert, sondern auch strukturiert, anschaulich und diskussionsanregend. Damit bildete dieser Tag einen würdigen und erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Seminarfach-Kolloquien.
M. Wiegleb
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- M. Wiegleb
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Am Beruflichen Gymnasium haben die Kolloquien zur Seminarfacharbeit begonnen. Über zwei Jahre hinweg haben sich unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 13 intensiv mit komplexen Fragestellungen auseinandergesetzt, geforscht und diskutiert. In den abschließenden Verteidigungen stellen sie nun unter Beweis, dass sie nicht nur Experten auf ihren Gebieten sind, sondern auch über eine hohe Präsentations- und Diskussionskompetenz verfügen.
Die Vielfalt der Themen im Überblick
Das Spektrum der Arbeiten war breit gefächert und spiegelt sowohl aktuelle gesellschaftliche Debatten als auch wissenschaftliche Analysen wider:
- Naturwissenschaft & Ethik: Kritisch hinterfragt wurde die Gentechnologie – ist sie eine Revolution der Biowissenschaften oder eine unterschätzte Gefahr für die Menschheit? Ebenso leidenschaftlich wurde über die Ethik in Zoos diskutiert: Wo verläuft die Grenze zwischen artgerechter Tierhaltung und bloßer Gefangenschaft?
- Gesellschaft & Integration: Eine Gruppe beleuchtete die Rolle von Deutsch als Fremdsprache und wie gezielte Sprachförderung die Integration maßgeblich unterstützen kann. Praktisches Engagement stand im Fokus der Arbeit über die Bedeutung der Freiwilligenarbeit, die am Beispiel des Tierheims Nordhausen untersucht wurde.
- Psychologie & Gesundheit: Unter dem Titel „Der unsichtbare Feind“ analysierten Schülerinnen den massiven Einfluss von Stress auf unser modernes Leben. Ein speziellerer Blick galt der hohen psychischen Belastung von Feuerwehrleuten und dem Umgang mit Extremsituationen im Dienst.
- Wirtschaft & Technik: Die Teilnehmer der Gruppe zur Automobilindustrie wagten einen fundierten Ausblick auf die Zukunftsaussichten einer Branche im radikalen Wandel.
- Kultur & Medien: Unter dem Titel „Leinwandwelten“ wurde aufgezeigt, wie Filme im Laufe ihrer Entwicklung unsere Gesellschaft nicht nur spiegeln, sondern aktiv bewegen und verändern konnten.
Fachliche Tiefe und persönliche Entwicklung
Die Prüfungskommissionen überzeugten sich von der Qualität der abgegebenen Arbeiten und der Souveränität in den Fachgesprächen. Die Gruppen arbeiteten teilweise mit externen Partnern zusammen, führten Umfragen durch oder werteten komplexe Statistiken aus.
Wir gratulieren allen Absolventen zu ihren erbrachten Leistungen. Die Seminarfacharbeit ergibt mehr als nur eine Note – sie ist eine wichtige Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten an Hochschulen und Universitäten.
M. Wiegleb
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