Etwas unkonventioneller aber um so herzlicher, weil ganz gewiss nicht nur kollegial verbunden, verabschiedete am 28. September 2016 die Leiterin der Abteilung 2, Ines Reinhardt, unsere langjährige Kollegin Karin Kisker:

 

"Wenn die Karin zur Schule ging, stets ihr Blick am Himmel hing.
Nach den Dächern, Wolken, Schwalben schaut' sie aufwärts allenthalben.
...
Kam sie morgens durch den Park gerannt, Runden drehend unverwandt,
wurde so zum Joggingstar und die Gedanken waren klar -
wenn sie mit Schülern diskutierte über alles, was passierte.

Einst ging sie an des Schulhofs Rand mit der Mappe in der Hand.
Nach dem blauen Himmel hoch sah sie, wo die Schwalbe flog.
'Wie? Was? Prüfung? Heut'? Ach, ihr seid gemeine Leut'.
Könnt ich doch ein Stündchen länger meiner Kunst am Busen hängen.'
Hat sie sicher oft traurig gedacht, dann aber fröhlich böse Gedanken verlacht.

Also dass sie kerzengrad schließlich vor die Schüler trat.
Und die Schüler in der Bank sind sehr erstaunt über Karins Verstand.
Sie kennt Wörter, ach so viel, sind für sie ein leichtes Spiel.

Zeit fehlt ihr so manches Mal, für alle da zu sein, wird auch mal zur Qual.
Machte oft die Nacht zum Tage und das war dann keine Plage.
Las Gedichte oder Reime wink und gestaltete ganz wundervoll leere Räume.
Die Dichterstätte hat sie so belebt; wir hoffen, dass das noch lange so geht.

Noch ein Schritt! Und plumps! Die Karin kann in Rente geh'n.
Doch zum Glück kommen da herbei ihre Freunde mit so Allerlei:
Für Projekte und Ideen wird/soll sie noch oft mit gerade stehn.

Uns ist dabei gar nicht bange und wir wünschen unserer Karin nun:
dass sie lange, lange, lange, ... ihre Zeit genießen kann."

 

I. Reinhardt


 

 

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