Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Lilian Rose Küntzelmann
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Im Rahmen des Lernfeldes 11 „Psychiatrie“ haben wir als Pflegeklasse im 3. Lehrjahr des SBZ Nordhausen einen Ausflug zur Suchtberatungsstelle der Diakonie in Nordhausen unternommen. Begleitet wurden wir dabei von unserer Lehrerin Frau A. Manzke. Zu Beginn unseres Besuches erhielten wir eine Führung durch die Einrichtung. Diese wurde von einem Betroffenen durchgeführt, was wir als besonders interessant und eindrucksvoll empfanden. Er sprach offen über seine persönlichen Erfahrungen und gab uns einen ehrlichen Einblick in sein Leben. Dabei erzählte er uns auch, wie es ihm in der Einrichtung geht und welche Unterstützung er dort erhält. Besonders beeindruckt hat uns, dass er ein eigenes Atelier nutzen kann, in dem er seiner Begeisterung für Kunst nachgeht. Man konnte deutlich merken, wie wichtig ihm diese Tätigkeit ist und wie sehr er darin aufgeht. Die Einrichtung besteht aus drei Bereichen: einer Beratungsstelle, einer Tagesstätte und einer Clean Wohngemeinschaft. Uns wurde anschaulich erklärt, welche Aufgaben die einzelnen Bereiche haben und wie die Menschen dort auf ihrem Weg unterstützt werden. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine intensive und individuelle Betreuung ist.
Im weiteren Verlauf des Tages haben wir viele Informationen zum Thema Sucht erhalten. Wir haben gelernt, dass es viele verschiedene Formen einer Sucht gibt, sowohl stoffgebundene wie Alkohol oder Drogen, als auch nicht stoffgebundene wie Glücksspiel oder Internetsucht, und wie unterschiedlich sich diese äußern können. Erschreckend war die Zahl von 540 Neuaufnahmen allein im letzten Jahr. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene die angebotene Hilfe auch annehmen und damit eine Chance auf Unterstützung und Veränderung erhalten. Außerdem haben wir darüber gesprochen, wie der Umgang mit Betroffenen gestaltet wird und welche Herausforderungen dabei im Alltag auftreten, gerade in der Anfangszeit. Der Tag wurde von den Mitarbeiterinnen Frau Hunka und Frau Hebestreit vorbereitet. Sie sind ausgebildete Diplom -Sozialpädagoginnen mit entsprechenden Zusatzqualifikationen im Suchthilfezentrum der Diakonie Nordhausen. Mit viel Engagement gestalteten sie für uns abwechslungsreiche Gruppenarbeiten und bereiteten interessante Themen vor, sodass wir aktiv mitarbeiten konnten. Besonders schön war die offene, freundliche und respektvolle Art der Mitarbeiter der Einrichtung. Wir hatten jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die ausführlich und verständlich beantwortet wurden.
Insgesamt war der Besuch für uns eine sehr wertvolle und lehrreiche Erfahrung. Wir konnten viele neue Eindrücke sammeln und einen guten Einblick in die Arbeit mit suchtkranken Menschen gewinnen. Persönlich hat uns vor allem die Begegnung mit dem Betroffenen nachhaltig bewegt. Dieser Tag wird uns sowohl fachlich als auch menschlich begleiten und uns in unserer zukünftigen beruflichen Tätigkeit stärken.
Lilian Rose Küntzelmann
GP26B
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- Wiegleb, Mathias
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In ihrem reflektierenden Essay schreibt Sina Werkmeister (BG27T) über die Bedeutung des Lesens für die Selbstwahrnehmung, Identitätsbildung und persönliche Entwicklung. Sie beschreibt, wie Prousts Zitat, dass jeder Leser „der Leser seiner selbst“ ist, sie inspiriert hat, über das Lesen nachzudenken. Lesen ist für sie eine Möglichkeit, sich selbst zu entdecken, Erinnerungen, Gedanken und Sehnsüchte zu reflektieren. Die Kindheit war geprägt von Büchern, die die eigene Identität formten, insbesondere Harry Potter und Hermine Granger, die Vorbilder wurden. Der neugierige Leser erfährt mehr über
- Lesen als Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozess
- Lesen als schöpferischer und transformierender Vorgang
- Bedeutung und Wirkung von Literatur
- Lesen als Herausforderung und philosophischer Akt.
Lesen ist eine Reise zwischen Selbst- und Fremderkenntnis, bei der das Bewusstsein sich verändert und erweitert. Es ist ein aktiver, kreativer Prozess, der unsere Wahrnehmung, Gefühle und Weltanschauung formt. Das Lesen macht uns zu denkenden, fühlenden und mitfühlenden Menschen, die sich selbst und andere besser verstehen. Abschließend erkennt die Autorin, dass jeder Text eine leise Transformation bewirkt, die Welt neu zeichnet, und manchmal nur ein Satz eine ganze Welt in Bewegung setzen kann.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann hier den kompletten Essay herunterladen:
Sina Werkmeister: "In Wirklichkeit ist jeder Leser … der Leser seiner selbst" ...
Wir danken dafür und gratulieren Sina Werkmeister zum 1. Platz in Thüringen beim "27. Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay 2025-26".
Herzlichen Glückwunsch!
Mathias Wiegleb

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- Wiegleb, Mathias
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Am Mittwoch, dem 11. März 2026, öffneten sich die Türen zu den Unterrichtsräumen in der Morgenröte für interessierte Besucherinnen und Besucher. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Gäste nutzten die Gelegenheit, einen Einblick in die vielfältigen Ausbildungsbereiche im Gesundheitswesen zu erhalten.
Während des Nachmittags stellten Lehrkräfte und Auszubildende die verschiedenen Bildungsgänge vor und informierten über Ausbildungsinhalte, Voraussetzungen und berufliche Perspektiven. In mehreren Fachräumen konnten die Gäste praktische Demonstrationen erleben und selbst einige typische Tätigkeiten aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich ausprobieren.
Besonders interessant waren die anschaulichen Übungen und Präsentationen, bei denen moderne Lehrmittel sowie praxisnahe Ausbildungssituationen gezeigt wurden. Die Besucher nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Auszubildenden über deren Erfahrungen im Schulalltag und in der praktischen Ausbildung zu sprechen.
Der Tag der offenen Tür bot somit eine gute Gelegenheit, den Schulteil und die Gesundheitsberufe näher kennenzulernen und sich über berufliche Chancen im Gesundheitssektor zu informieren. Die Resonanz der Besucher zeigte, dass das Interesse an wichtigen und zukunftssicheren Berufen groß ist.
Mathias Wiegleb
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- Wiegleb, Mathias
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Als am Samstagnachmittag die Roll-Ups, Stehtische und Info-Flyer wieder verstaut wurden, konnten wir auf eine erfolgreiche Teilnahme am 28. Forum Berufsstart zurückblicken. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen die in ihrer Freizeit unseren Messestand auf dem 28. Forum Berufsstart betreut haben.
Mathias Wiegleb
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- Hanna Winkler
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Im Rahmen unserer Projektwoche zum Thema Entrepreneurship erhielt unsere Klasse die Möglichkeit, spannende Einblicke in die Welt des Unternehmertums zu gewinnen. Für einige Tage schlüpften wir selbst in die Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern und entwickelten gemeinsam kreative Geschäftsideen.
Zu Beginn der Woche waren viele von uns noch etwas unsicher. Der erste Gedanke am Montag war bei einigen: „Gruppenarbeit … oh oh.“ Doch diese anfängliche Skepsis verwandelte sich schnell in Motivation und Engagement. Schritt für Schritt entwickelten wir gemeinsam Ideen, tauschten uns aus, diskutierten verschiedene Ansätze und arbeiteten intensiv an unseren Konzepten.
Innerhalb von weniger als 24 Stunden gelang es uns, ein eigenes Produkt zu entwickeln, zu planen und schließlich vorzustellen. Dabei entstanden zahlreiche kreative Ideen, spannende Diskussionen und viele motivierende Momente. Auch wenn die Arbeitsphasen teilweise intensiv waren, zeigte sich deutlich, wie viel man gemeinsam als Team erreichen kann.
Besonders bemerkenswert war der starke Zusammenhalt innerhalb unserer Klasse. Jede und jeder brachte eigene Ideen ein, übernahm Verantwortung und unterstützte die anderen. Wir haben gemeinsam gebrainstormt, diskutiert, gelacht und uns auch in stressigen Momenten gegenseitig motiviert. Dadurch konnten wir am Ende ein Ergebnis präsentieren, auf das wir als Klasse sehr stolz sein können.
Neben der eigentlichen Produktentwicklung konnten wir in dieser Woche vor allem wichtige Erfahrungen in den Bereichen Teamarbeit, Kommunikation und kreatives Denken sammeln. Gleichzeitig haben wir gelernt, Ideen strukturiert zu entwickeln, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Verantwortung innerhalb eines Teams zu übernehmen. Diese praktischen Erfahrungen haben uns gezeigt, wie spannend und herausfordernd unternehmerisches Denken sein kann.
Die Projektwoche hat außerdem deutlich gemacht, wie viel Potenzial in unserer Klassengemeinschaft steckt. Durch die intensive Zusammenarbeit sind wir als Klasse noch enger zusammengewachsen und haben erlebt, wie wichtig Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit für den gemeinsamen Erfolg sind.
Fazit: Auch wenn wir vielleicht noch keine echten CEOs geworden sind, war diese Woche für uns eine besonders wertvolle Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über Entrepreneurship gelernt, sondern auch gemerkt, wie stark wir als Klasse sein können, wenn wir zusammenarbeiten.
Hanna Winkler
(BG-25W)
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