Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
Hinweis: Laut DSGVO Artikel 17 hat jeder "Akteur", der mit Bild und/oder Text (Name etc.) Teil unserer Rückschau ist, ein Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden"). Sollten Sie die Unkenntlichmachung Ihres Abbildes auf verwendeten Fotos bzw. die Löschung Ihres Namens aus Beiträgen in der Kategorie "Nachlese" wünschen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular. Geben Sie dabei bitte den Titel des Beitrags, Ihre zu löschenden persönlichen Daten und/oder Ihre Position auf dem Bild bzw. ein eindeutiges Erkennungsmerkmal an. Benutzen Sie für eventuelle Rückfragen eine gültige E-Mailadresse. Als (ehemalige/r) Schüler/in oder Auszubildende/r am SBZ Nordhausen prüfen Sie bitte, ob Sie bei Ihrer Anmeldung auf unserem Aufnahmeantrag bzw. Schüler-Datenerfassungsbogen die diesbezügliche Einverständniserklärung gebeben haben.
- Details
- Wiegleb, Mathias
- Zugriffe: 2162

Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen
Am Freitag, dem 13. Juni 2025, fand in der Aula unseres Schulteils in der Morgenröte die feierliche Zeugnisübergabe für die Absolventinnen und Absolventen der dualen Ausbildung in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen statt. Im feierlichen Rahmen wurden die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse gewürdigt und die jungen Fachkräfte – Friseurinnen, Kaufleute im Einzelhandel und für Büromanagement sowie Fachkräfte für Metalltechnik – in ihren neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Bedauerlicherweise konnte nicht allen Absolventinnen und Absolventen die Teilnahme durch ihren Ausbildungsbetrieb ermöglicht werden.
Die Veranstaltung begann um 10:00 Uhr mit einer musikalischen Eröffnung durch Frau Frederike Gäßlein von der Kreismusikschule Nordhausen. Herr Marius Hummitzsch führte souverän durch das Programm und legte in seiner Moderation den Fokus auf den Wert praktischen Könnens.
In ihrer Festrede betonte unsere Schulleiterin, Frau Ines Börner, die Bedeutung einer fundierten beruflichen Bildung und lobte das Engagement sowie die Ausdauer der Auszubildenden. Sie würdigte die Leistungen angesichts der Herausforderungen der vergangenen Jahre, in denen nicht nur ein Beruf erlernt, sondern auch eine persönliche Entwicklung durchlaufen wurde – fachlich, menschlich und charakterlich. Die Absolventinnen und Absolventen haben sich durch komplexe Lerninhalte gearbeitet, praktische Herausforderungen gemeistert und dabei Durchhaltevermögen bewiesen.
"Bleiben Sie bei sich. Bleiben Sie in Bewegung und bleiben Sie bereit, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Nutzen Sie den Schwung aus der zurückliegenden Etappe. Gehen Sie Ihren Berufsstart oder noch ausstehende Prüfungen mit einem klaren, positiven Mindset an!", gab die Schulleiterin den jungen Fachkräften mit auf den Weg.
Vor der Zeugnisübergabe wurden die Jahrgangsbesten der jeweiligen Berufsfelder mit einer besonderen Anerkennung geehrt:
Christian Hartmann (MET23 | 1,3)
Phoebe Stollberg (FRS22 | 1,3)
Melina Celine Helbing (KBM22 | 1,3)
Jasmin Schade (KEV22 | 1,2)
Cassandra Wolf (KEV22 | 1,3)
Anschließend überreichten die Klassenlehrerinnen und -lehrer die Abschlusszeugnisse an ihre nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler.
Mit dem Dank der Absolventinnen und Absolventen an alle, die sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben, sowie einem weiteren musikalischen Beitrag endete die Veranstaltung stimmungsvoll.
Wir danken allen, die vor oder hinter den Kulissen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, sowie ganz besonders:
- Frau Frederike Gäßlein von der Kreismusikschule Nordhausen für die musikalische Umrahmung unter der Leitung von Frau Nathu
- dem Förderverein „Staatliches Berufsschulzentrum Nordhausen e. V.“ für die finanzielle Unterstützung
- der Thalia-Buchhandlung Nordhausen, die wie in jedem Jahr in großzügiger Weise Gutscheine zur Verfügung gestellt hat
- dem Blumenladen Arndt (Heringen)
- Herrn Daniel Schütz für die haustechnische Absicherung der Veranstaltung.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
Berücksichtigen Sie bitte die Hinweise in unserer Datenschutzerklärung. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.
- Details
- Heinze, Christine
- Zugriffe: 1185
Im Rahmen eines besonderen Projekts erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse BVJ24GK die Möglichkeit, ein eigenes Festival zu planen und zu gestalten.
Was dieses Projekt besonders machte: Die Jugendlichen durften selbst entscheiden, welches Thema sie anspricht – und wie sie es umsetzen möchten. Ob ein Musikevent mit verschiedenen Genres, ein traditionelles Fest mit kulturellem Fokus oder eine Veranstaltung, die sich mit wichtigen gesellschaftlichen Werten beschäftigt – die Vielfalt der Ideen war beeindruckend.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Gruppen, organisierten sich selbstständig und brachten ihre eigenen Stärken ein. Dabei wurde nicht nur kreativ der Kopf gestaltet, sondern auch geplant, recherchiert und präsentiert. Power Point, Bühnenprogramme, Dekoration, sogar kulinarische Konzepte wurden in die Präsentation eingebracht.
Leidenschaft war in jeder Phase des Projekts zu spüren, jede Gruppe steckte viel Energie und Herzblut in ihr Thema. Das Ergebnis: Kleine, aber eindrucksvolle Festival-Konzepte, die ihre ganz eigene Botschaft vermittelten.
Neben Kreativität und Organisationstalent förderte das Projekt auch wichtige soziale Kompetenzen: Teamarbeit, Kommunikation, Verantwortung und Selbstreflexion standen im Mittelpunkt. Viele Schüler zeigten sich stolz, Verantwortung übernommen und eigene Ideen verwirklicht zu haben.
Das Festival-Projekt der BVJ24GK war ein voller Erfolg. Es zeigte, wie viel Potenzial in jungen Menschen steckt, wenn man ihnen Raum für eigene Ideen gibt. Durch ihre selbstständige und kreative Arbeit haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas Beeindruckendes geschaffen – sie haben auch viel über sich selbst und das Miteinander gelernt.
Christine Heinze
Berücksichtigen Sie bitte die Hinweise in unserer Datenschutzerklärung. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.
- Details
- Fleischer, Mirka
- Zugriffe: 1177
Einblicke und Inspiration für die Physiotherapieschüler des SBZ Nordhausen
Am 08.05.25 begaben sich die Physiotherapieschülerinnen und -schüler des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen gemeinsam mit drei Lehrkräften auf eine spannende Exkursion zur Therapiemesse in Leipzig. Mit dem Zug reiste die Gruppe am frühen Morgen an, um einen informativen und erlebnisreichen Tag auf Deutschlands führender Fachmesse für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention zu verbringen.
Die Therapiemesse bot den angehenden Physiotherapeuten eine hervorragende Gelegenheit, die Vielfalt und Dynamik ihres zukünftigen Berufsfeldes hautnah zu erleben. Über 300 Aussteller präsentierten neueste Produkte, Behandlungskonzepte und technologische Innovationen aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Besonders beeindruckend waren für viele Schüler die praktischen Demonstrationen moderner Therapieansätze und Trainingsgeräte.
Neben dem Ausstellungsbereich nahm die Gruppe auch an verschiedenen Fachvorträgen und Workshops teil. Diese behandelten aktuelle Themen wie evidenzbasierte Therapie, interdisziplinäre Zusammenarbeit im Reha-Bereich sowie neue Entwicklungen in der Schmerztherapie. So konnten die Schüler nicht nur ihr theoretisches Wissen vertiefen, sondern auch wertvolle Impulse für ihre zukünftige berufliche Praxis mitnehmen.
Ein besonderes Highlight war der direkte Austausch mit Fachkräften, Herstellern und anderen Auszubildenden, der viele neue Perspektiven eröffnete. Für viele Schüler wurde dabei deutlich, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten nach ihrer Ausbildung tatsächlich sind – sei es in Kliniken, Reha-Zentren, eigenen Praxen oder sogar im internationalen Kontext.
Nach einem ereignisreichen Messetag trat die Gruppe am späten Nachmittag die Rückreise nach Nordhausen an – müde, aber voller neuer Eindrücke und Motivation für die verbleibende Ausbildungszeit.
Fazit: Der Besuch der Therapiemesse in Leipzig war nicht nur ein spannender Ausflug, sondern auch eine bereichernde Lernerfahrung, die den Horizont der Schüler erweitert und sie in ihrer Berufswahl bestärkt hat. Ein gelungener Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt
Mirka Fleischer
Berücksichtigen Sie bitte die Hinweise in unserer Datenschutzerklärung. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.
- Details
- Fleischer, Mirka
- Zugriffe: 1099

Am vergangenen Mittwoch unternahm die Klasse der Physiotherapeuten im dritten Lehrjahr einen lehrreichen Ausflug ins Fitnessstudio La Vita in Sondershausen. Ziel war es, praktische Einblicke in moderne Trainingsmethoden und -geräte zu gewinnen, die für die spätere therapeutische Arbeit von Bedeutung sind.
Das familiengeführte Studio, bekannt für seine freundliche Atmosphäre und kompetente Betreuung, bietet ein breites Spektrum an Fitnessangeboten, darunter Rehasport, EMS-Training und Wellnessbereiche. Die angehenden Physiotherapeuten erlebten eine tolle Kurslandschaft. Sie erhielten eine Einführung in die Nutzung der Geräte und konnten unter Anleitung selbst aktiv werden.
„Es war spannend, die Theorie aus der Ausbildung direkt in der Praxis anzuwenden und die Geräte aus therapeutischer Sicht zu betrachten“, so eine Teilnehmerin.
Abschließend haben wir den Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Nähe des Studios ausklingen lassen. Die Auszubildenden zeigten sich begeistert von der Gelegenheit, ihre Kenntnisse zu vertiefen und neue Perspektiven für ihre zukünftige Arbeit zu gewinnen.
Mirka Fleischer
- Details
- Linda Hergert
- Zugriffe: 1202
Ein Erfahrungsbericht der Klasse GP25, Pflegefachmann/-frau im 3. Lehrjahr, Schulteil Morgenröte
Nordhausen – Es war kein gewöhnlicher Schultag, den wir, die Klasse GP25 als angehende Pflegefachmänner/-frauen im dritten Lehrjahr, erleben durften. Im Rahmen des Lernfeldes 11, das sich mit dem Thema „Umgang mit Menschen in besonderen Lebenssituationen“ beschäftigt, machten wir uns gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Manzke auf den Weg zur Suchtberatungsstelle der Diakonie in Nordhausen. Ein Tag voller ehrlicher Einblicke, realistischer Fakten und wertvoller Erkenntnisse erwartete uns.
Schon zu Beginn wurden wir herzlich von Frau Hebestreit und Frau Hunka empfangen – zwei erfahrene Sozialpädagoginnen mit Spezialisierung in der Suchtberatung, die uns professionell und gleichzeitig menschlich durch den Tag begleiteten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erhielten wir eine spannende Einführung in die Thematik der Suchterkrankungen. Dabei wurde schnell deutlich: Sucht ist nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern betrifft auch das soziale Umfeld – Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Pflegekräfte.
Die Suchtberatung der Diakonie in Nordhausen bietet nicht nur Beratung, sondern ein umfassendes Netzwerk an Hilfen: ambulante Nachsorge, Begleitung von Angehörigen, Selbsthilfegruppen – alles mit dem Ziel, Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation zu unterstützen. Die Zahlen aus der Region machten deutlich, wie notwendig diese Arbeit ist. Sucht – ob Alkohol, Medikamente, illegale Substanzen oder stoffungebundene Süchte sind auch in Nordhausen ein Thema, das viele betrifft, wenn auch oft im Verborgenen.
Ein besonders bewegender Teil des Tages war der Besuch in der Tagesstätte und einer betreuten Wohngemeinschaft. Hier begegneten wir zwei ehemals suchterkrankten Menschen, die heute ihre Sucht unter Kontrolle haben und offen über ihre Vergangenheit, ihren Weg in die Abhängigkeit und vor allem ihren Kampf zurück ins Leben sprachen. Diese Gespräche waren intensiv, ehrlich und tief berührend. Sie zeigten uns, dass hinter jeder Sucht ein Mensch steht, der nicht aufgegeben hat und wie wichtig jeder noch so kleine Erfolg sein kann.
Nach einer Mittagspause, in der viele von uns die Eindrücke sacken lassen mussten, ging es weiter mit einer Fragerunde. Die Mitarbeitenden beantworteten mit großer Offenheit alles, was uns auf dem Herzen lag. Ein anschauliches Video über die Entstehung von Suchterkrankungen und ein Erfahrungsaustausch rundeten den Tag ab.
Für uns als angehende Pflegefachkräfte war dieser Tag mehr als nur eine Exkursion. Er war eine wichtige Vorbereitung für die Praxis: Wie spreche ich mit Betroffenen? Wie erkenne ich eine Sucht? Welche Anlaufstellen kann ich empfehlen? Wir haben nicht nur Fakten gelernt, sondern auch verstanden, wie entscheidend Empathie, Wissen und ein wertfreier Umgang in der Pflege sind.
Wir danken der Diakonie Nordhausen, insbesondere Frau Hebestreit und Frau Hunka, für diesen offenen und lehrreichen Tag – und natürlich unserer Lehrerin Frau Manzke, die diesen Besuch möglich gemacht hat. Es war ein Tag, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Spuren hinterlassen hat.
Linda Hergert
Klasse GP25
Berücksichtigen Sie bitte die Hinweise in unserer Datenschutzerklärung. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.




