Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
Hinweis: Laut DSGVO Artikel 17 hat jeder "Akteur", der mit Bild und/oder Text (Name etc.) Teil unserer Rückschau ist, ein Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden"). Sollten Sie die Unkenntlichmachung Ihres Abbildes auf verwendeten Fotos bzw. die Löschung Ihres Namens aus Beiträgen in der Kategorie "Nachlese" wünschen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular. Geben Sie dabei bitte den Titel des Beitrags, Ihre zu löschenden persönlichen Daten und/oder Ihre Position auf dem Bild bzw. ein eindeutiges Erkennungsmerkmal an. Benutzen Sie für eventuelle Rückfragen eine gültige E-Mailadresse. Als (ehemalige/r) Schüler/in oder Auszubildende/r am SBZ Nordhausen prüfen Sie bitte, ob Sie bei Ihrer Anmeldung auf unserem Aufnahmeantrag bzw. Schüler-Datenerfassungsbogen die diesbezügliche Einverständniserklärung gebeben haben.
- Details
- Nancy Pfeifer (Text) | Anja Manzke (Foto)
- Zugriffe: 418
![]() |
![]() |
Vier Stunden, die nachhallen: Kürzlich verwandelte sich die MAS-Fortbildung in eine Inspira-tionsquelle für den oft hektischen Schulalltag. Unter der Leitung von Referentin Adele Ivanovs begaben sich einige Lehrerinnen auf eine Entdeckungsreise zum Thema Achtsamkeit – ein Begriff, der weit mehr ist als nur ein Trendwort.
Wusstet Ihr eigentlich, was in diesem Wort steckt?
Die „Acht“ in Achtsamkeit erinnert uns daran, achtzugeben. Legt man die Ziffer 8 quer, wird sie zum Unendlichkeitszeichen (∞) – ein schönes Symbol dafür, dass wir im Idealfall immer und überall gut auf uns Acht geben sollten, sowohl privat als auch im Klassenzimmer. Wie Jon Kabat-Zinn, der Begründer des modernen Achtsamkeitstrainings, treffend sagt: „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Moment und ohne zu urteilen.“
Vom Autopiloten zum Bewusstsein
Oft rennen wir im „Autopiloten“ durch den Flur. Frau Ivanovs lenkte den Fokus deshalb be-wusst auf die Nichtachtsamkeit. Erst wenn wir merken, wo und wann wir gestresst und un-bewusst reagieren, können wir das Muster durchbrechen. Als Fundament dienten dabei jahr-tausendealte buddhistische Weisheiten und die wissenschaftlichen Ansätze von Kabat-Zinn. Buddha lehrte bereits: „Der Weg liegt nicht im Himmel. Der Weg liegt im Herzen.“ – und genau dort setzte die Fortbildung an.
Praxis pur: Die Macht der „Erlauber“
Keine graue Theorie, sondern echtes Handwerkszeug: In Peer-Groups und Einzelübungen reflektierten wir unsere eigenen Gewohnheiten. Besonders hängen blieb das Konzept der „Erlauber“. Das sind kleine mentale Freiräume, die uns im stressigen Vormittag die offizielle Erlaubnis geben, kurz innezuhalten und tief durchzuatmen.
Unser Fazit: Eine Ressource für alle
Egal ob „alter Hase“ oder Berufseinsteiger – der Nachmittag machte uns allen klar: Acht-samkeit ist eine greifbare Unterstützung, um den Schulalltag ruhevoller zu gestalten. Wenn wir es uns erlauben, innezuhalten, finden wir die Energie, die wir im hektischen Schulalltag oft vermissen.
Unser Dank gilt Frau Ivanovs für den wertvollen Input und Frau Manzke für die Organisation dieser Weiterbildungsreihe.
Nancy Pfeifer
![]() |
![]() |
- Details
- Wiegleb, Mathias
- Zugriffe: 1323
Der (vermutlich😉) letzte Schultag - gern auch mal „Idiotentag“ genannt - der Klassen BG26 am Beruflichen Gymnasium des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen markierte einen stimmungsvollen Abschluss der Schulzeit. Mit kreativen Verkleidungen, rituellen Spielen und den traditionellen Streichen sorgten die Schülerinnen und Schüler für gute Laune im ganzen Schulgelände. Trotz der ausgelassenen und teilweise schrillen Aktionen blieb der Respekt gegenüber der Schule und den Lehrkräften stets gewahrt. Danke!
Besonders bemerkenswert war, dass nach dem bunten Treiben alles wieder ordentlich aufgeräumt wurde, was der bunten Truppe ein dickes Lob des Hausmeisters eingebracht hat. So bleibt der Tag hoffentlich als fröhliches Ereignis in Erinnerung.
Bleiben nur noch die paar Abiturprüfungen ...
Viel Erfolg und ein bisschen Glück, wo es sein muss, wünscht das Lehrerteam des SBZ.
M. Wiegleb
Berücksichtigen Sie bitte die Hinweise in unserer Datenschutzerklärung. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.
- Details
- Wiegleb, Mathias
- Zugriffe: 856

Der vergangene Montag war nach den Worten unseres Schulleiters, Herr Martin Drick, ein besonderer, fast widersprüchlicher Tag. Ein Anlass, auf den man hätte verzichten können und den wohl die gesamte Schulgemeinschaft nicht gebraucht hätte: den Abschied von Frau Stephanie Ahne aus unserer Schule.
Schule ist ein Ort des Lernens. Doch Lernen kann nur dort gelingen, wo sich Menschen sicher und verstanden fühlen. In den vergangenen Jahren war Frau Ahne weit mehr als eine Kollegin. Als Schulsozialarbeiterin war Sie ein Anker im Sturm, eine geduldige Zuhörerin und häufig die wichtigste Brücke zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften. Wenn Konflikte eskalierten, moderierte sie mit Ruhe und Klarheit; wenn Tränen flossen, hatte sie ein Taschentuch zur Hand und die passenden Worte parat. Mit ihrem Wirken leistete Frau Ahne einen großen und bedeutenden Beitrag dazu, dass sich Schülerinnen und Schüler verstanden fühlten – und genau dadurch lernen konnten.
Sie hat Spuren hinterlassen – nicht in Form von Noten, sondern in Form von Vertrauen und Zuversicht. Das ist ein Geschenk, das bleibt, auch wenn sie nun ein neues Kapitel in ihrer beruflichen Laufbahn aufschlägt.
Der Abschied fällt schwer, doch zugleich gibt ihr die Schulgemeinschaft die besten Wünsche auf den weiteren Weg. Wir wünschen alles Gute, starke Nerven und dass sie sich jene besondere Empathie erhalten kann, die sie stets ausgezeichnet hat.
Im Namen der Schulgemeinschaft: DANKE!
M. Drick M. Wiegleb

- Details
- Enya Possehn
- Zugriffe: 866

Am 17.03.2026 besuchten wir, die Klasse FOS26G, das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt. Ziel unserer Exkursion war es, einen Einblick in die Arbeit einer sozialen Einrichtung zu erhalten.
Zu Beginn wurden wir über die Struktur und die Aufgaben des Kinderdorfes informiert. Ein Haupthaus und fünf Wohnhäuser sowie ein großer Spielplatz geben ca. 42 Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause und unterstützen sie in ihrer Entwicklung. Die Kinder leben in sogenannten Kinderdorffamilien oder Wohngruppen, in denen sie gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften den Alltag gestalten. Ziel ist es, ihnen ein möglichst normales Familienleben zu ermöglichen und sie auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Auch der Tagesablauf ist klar strukturiert: Schule, Hausaufgaben, Freizeit und gemeinsame Aktivitäten gehören fest dazu. Diese Struktur hilft den Kindern, Sicherheit und Orientierung im Alltag zu bekommen. Darüber hinaus erfuhren wir, dass das Kinderdorf sowohl durch staatliche Mittel als auch durch Spenden unterstützt wird. Viele Menschen und Organisationen helfen dabei, den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.
Im Anschluss an die Einführung bot uns eine Führung über das Gelände und ein Wohnhaus einen realistischen Eindruck über die familiäre Atmosphäre im Kinderdorf. Zum Abschluss unseres Besuches überreichten wir eine Geldspende, die wir zuvor durch einen Kuchenbasar gesammelt hatten. Frau Schönfuß, die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, war sich sicher, dass damit vielleicht ein kleiner Wunsch eines Kindes erfüllt werden kann.
Die Exkursion war für uns eine sehr wertvolle Erfahrung. Die Eindrücke zeigen uns, wie wichtig Einrichtungen wie das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt für Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen sind. Dies erfordert ein großes Engagement der Betreuerinnen und Betreuer.
Enya Possehn
FOS26G
- Details
- Schüler:innen BG27G
- Zugriffe: 591

Am 04. März 2026 hatten wir, die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales der Klasse BG27G, gemeinsam mit den Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung im 3. Ausbildungsjahr (GP26A) die Möglichkeit, an einem Expertenvortrag zum Thema „Diagnose Brustkrebs – wie weiter?“ teilzunehmen. Der Vortrag fand im Südharz Klinikum Nordhausen statt und wurde von Dr. med. Tino Eckert, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, gehalten.
Schon zu Beginn wurde deutlich, wie komplex das Krankheitsbild des Mammakarzinoms ist. Dr. Eckert erklärte uns verständlich, wie Brustkrebs entstehen kann, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und welche diagnostischen Schritte notwendig sind, um eine sichere Diagnose zu stellen. Besonders eindrucksvoll war für uns zu sehen, wie viele verschiedene Untersuchungsmethoden zusammenwirken, bevor eine endgültige Diagnose gestellt wird.
Ein zentraler Teil des Vortrags beschäftigte sich mit den heutigen Therapiemöglichkeiten. Dabei wurde deutlich, dass die Behandlung von Brustkrebs aus mehreren Bausteinen bestehen kann – von Operationen über Chemotherapie bis hin zu Hormon- oder Immuntherapien. Für uns war besonders interessant zu erfahren, dass jede Therapie individuell auf die jeweilige Patientin abgestimmt wird.
Sehr eindrucksvoll war auch der Einblick in die Arbeit des Brustzentrums am Südharz Klinikum, das bereits seit vielen Jahren besteht. Dort arbeiten verschiedene Berufsgruppen eng zusammen: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Radiologinnen und Radiologen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weitere Fachbereiche. Diese Interdisziplinarität, die wir im Unterricht oft theoretisch besprechen, konnten wir hier einmal ganz praktisch nachvollziehen. Es wurde deutlich, dass eine erfolgreiche Behandlung nicht nur von einer einzelnen Fachrichtung abhängt, sondern von der Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Professionen.

Gerade für uns als Schülerinnen und Schüler im Gesundheitsbereich war das besonders spannend. Im Unterricht beschäftigen wir uns unter anderem mit den Themen „Gesundheit und Identität“, „Pathologie der Tumoren“ sowie Prävention und Gesundheitsförderung. Durch den Vortrag konnten wir diese Inhalte mit realen Beispielen aus der Praxis verbinden. Dr. Eckert betonte dabei auch die große Bedeutung von Krebsvorsorgeuntersuchungen, da eine frühzeitige Diagnose die Heilungschancen deutlich verbessern kann.
Am Ende des Vortrags hatten wir noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei wurde noch einmal deutlich, wie wichtig neben der medizinischen Behandlung auch der einfühlsame Umgang mit Patientinnen ist, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind.
Für uns war diese Exkursion eine sehr wertvolle Erfahrung. Sie hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und Kommunikation im Gesundheitswesen sind. Besonders beeindruckend war für uns zu sehen, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit, über die wir im Unterricht sprechen, im klinischen Alltag tatsächlich gelebt wird.
Abschließend möchten wir uns herzlich bei Frau Fahrland und Frau Herzberg bedanken, die diese Exkursion organisiert und uns begleitet haben. Durch ihr Engagement wurde uns diese interessante und praxisnahe Erfahrung ermöglicht.
Schüler:innen der Klasse BG27G









